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Die Minoritenkirche

aus Erzähl mir von Wien · 26.04.2026 · 25 Min.

Worum es geht

In dieser Folge wird die Geschichte der Minoritenkirche in Wien vorgestellt, die im frühen 13. Jahrhundert von Franziskanermönchen gegründet wurde, die vom Heiligen Franz von Assisi persönlich nach Wien geschickt wurden. Das Kloster nahm im Laufe der Jahrhunderte eine große Fläche ein, inklusive des heutigen Minoritenplatzes, und spielte eine bedeutende Rolle in der Stadtgeschichte, etwa durch die Unterstützung von Königen und die Aufbewahrung von bedeutenden Kunstwerken. Die gotische Kirche ist ein einzigartiges Beispiel in Wien, insbesondere durch ihre zweischiffige Hallenkirche mit französischem Einfluss, sowie durch kunsthistorisch wertvolle Figuren, Reliefs und das berühmte Mosaik des letzten Abendmahls. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche mehrfach umgebaut, restauriert und auch für andere Zwecke genutzt, zuletzt durch die italienische Kongregation, die sie heute noch nutzt. Die Episode verbindet historische Fakten mit kunsthistorischen Details und gibt Einblicke in die Bedeutung des Ortes im Wiener Stadtbild.

Beschreibung

Gastmoderation: Daniela Kraus Die Minoritenkirche ist eine der ältesten Kirchen Wiens. Das dazugehörige Minoritenkloster, das sich nicht mehr an seiner ursprünglichen Stelle befindet, wurde im frühen 13. Jahrhundert von Mönchen, die vom Heiligen Franz von Assisi persönlich geschickt wurden, besiedelt. Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Mönche von Kaiser Joseph II. in die Alservorstadt übersiedelt und die Kirche der Itailienischen Kongregation übergeben. Seit 2021 gehört sie den Piusbrüdern.

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