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#31: „Neue Selbstständigkeit“: Durchbruch für Freelancer – oder nächste Scheinselbstständigkeits-Falle?

aus Law aufs Ohr · 28.04.2026 · 29 Min.

Worum es geht

In der Podcast-Episode wird der aktuelle Stand des Referentenentwurfs zur 'neuen Selbstständigkeit' in Deutschland vorgestellt, der ab 2028 gelten soll. Die Experten erläutern, dass dieser Ansatz eine klare Katalogbasis für die Abgrenzung zwischen Selbstständigen und Scheinselbstständigen schaffen möchte, um Rechtssicherheit zu erhöhen. Dabei werden die Kriterien wie Vertretungsfähigkeit, Marktwettbewerb, unternehmerische Aufwendungen und Marktauftritt diskutiert. Es wird auch auf die Risiken eingegangen, die bei einer falschen Einordnung entstehen können, darunter hohe Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen und steuerliche Konsequenzen. Die Experten äußern Skepsis, ob die Reform in der Praxis umgesetzt wird, und warnen vor möglichen Rückwirkungen auf Altfälle sowie der Meldepflicht bei der Rentenversicherung, die eine stärkere Kontrolle ermöglicht. Insgesamt zielt die Reform auf eine bessere Abgrenzung und Klarheit im Arbeitsrecht, bringt aber auch Unsicherheiten und Herausforderungen für Freelancer und Auftraggeber mit sich.

Beschreibung

Die Arbeitsrechtler Jan-Patrick Vogel und Johannes Simon erklären, was Freelancer und Unternehmen, die Freelancer beschäftigen oder vermittlen, jetzt beachten sollten.

Themen