
Krebsselbsthilfe: Wie Betroffene und Behandelnde gemeinsam profitieren
aus Der Springer Medizin Podcast · 07.04.2026 · 29 Min.
Worum es geht
In dieser Podcast-Episode wird die Bedeutung der Krebsselbsthilfe für Betroffene und Behandelnde thematisiert. Selbsthilfegruppen dienen nicht nur als Ort des Austauschs und emotionalen Halts, sondern auch als gesundheitspolitische Interessenvertretung. Die Diskussion umfasst die Herausforderungen und Potenziale der Selbsthilfe in der Onkologie. Es wird betont, dass Selbsthilfe nicht nur aus dem persönlichen Austausch besteht, sondern auch aus der politischen Vertretung in Gremien, Projekten und Forschung. Zudem wird auf die Versorgungslücken hingewiesen, die Selbsthilfegruppen schließen können, da sie Betroffenen Zeit und Raum zum Zuhören und Verstehen bieten, was Ärzte aufgrund von Zeitmangel oft nicht leisten können. Es wird auch auf die Bedeutung von seriösen Selbsthilfeangeboten hingewiesen und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Ärzte sich über diese informieren können. Des Weiteren werden spezielle Themen wie die soziale Absicherung von jungen Krebspatienten, Langzeitüberleben nach Krebs, Spätfolgen, Digitalisierung und Patientenbeteiligung in der Forschung und Versorgung angesprochen. Die Episode endet mit dem Fokus auf die Unterstützung von Angehörigen und die Bedeutung der Selbsthilfe bei seltenen Krebserkrankungen.
Beschreibung
Selbsthilfe ist weit mehr als der klischeebehaftete Stuhlkreis. Sie schließt Versorgungslücken, stabilisiert Patientinnen und Patienten emotional und adressiert soziale, ökonomische und versorgungsrelevante Herausforderungen. In dieser Folge beleuchten wir die Aufgaben, Defizite und Potenziale der Krebsselbsthilfe – mit Fokus auf den Nutzen in der onkologischen Versorgung.
Themen
- Krebsselbsthilfe
- soziale Absicherung bei Krebserkrankungen
- Patientenbeteiligung in der Forschung