PodOrakel · KI-Podcastsuche für den DACH-Raum

Holger ruft an ... wegen Sachsen-Anhalt

aus Holger ruft an · 09.09.2026 · 20 Min.

Worum es geht

Johannes Schneider, Redakteur im politischen Feuilleton der Zeit, bewertet die Wahlberichterstattung von ARD und ZDF zur Sachsen-Anhalt-Wahl kritisch. Er bemängelt, dass die AfD in den Sendungen stark normalisiert wurde und ein widerständigeres Fernsehen wünschenswert gewesen wäre. Die Diskussion zeigt die Schwierigkeiten politischer Journalisten auf, extrem rechte Positionen angemessen zu kontern, ohne in rhetorische Fallen zu tappen. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob die journalistischen Formate und das Handwerkszeug der Moderatoren noch zeitgemäß sind. Abschließend reflektiert Schneider die gesellschaftliche Verantwortung der Medien und die Notwendigkeit einer offenen, aber auch kritischen Auseinandersetzung mit politischen Extremen.

Beschreibung

**Gast: Johannes Schneider, Redakteur im politischen Feuilleton der „Zeit“** Es sei eine „relativ gut schnorrende Sendungsmaschine“ gewesen, sagt Johannes Schneider. Der Kulturjournalist und Redakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“ hat sich am Wahlabend die Berichterstattung von ARD und ZDF über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt angesehen. Seine Kritik: Es seien Sendungen gewesen, „in denen die AfD sehr stark normalisiert wurde“. An verschiedenen Stellen, sagt Schneider, hätte er lieber „ein widerständigeres Fernsehen gesehen“. Doch die Kollegen seien sehr in der Deckung geblieben.

Themen