
"Gott nimmt uns mit all unseren Fehlern an" - Gespräch mit Pater Maximilian Krenn OSB
aus Blick in die Bibel · 18.09.2026 · 8 Min.
Beschreibung
Am heutigen Freitag spricht Pater Maximilian Krenn über die Spannung zwischen menschlicher Schwäche und göttlicher Annahme. Er betont, dass sich zu blamieren für ihn eine heilsame Erfahrung war: "Es geht nicht um das Bild, das ich vor mir hertrage, sondern darum, wer ich wirklich bin – und dass Gott mich so annimmt." Benediktinische Freiheit bedeutet für ihn: "Nicht ausweichen müssen – weder vor anderen noch vor mir selbst oder Gott." Auch ein "Nein" kann aus Gewissen und Ehrlichkeit kommen.Im Evangelium zieht Jesus durch Städte und Dörfer und verkündet das Reich Gottes, begleitet von den zwölf Aposteln und Frauen wie Maria Magdalena, Johanna und Susanna, die ihn mit ihrem Vermögen unterstützen. Pater Maximilian erklärt: "Das Reich Gottes ist in Jesus selbst gegenwärtig – und wird erfahrbar, wenn wir uns um ihn versammeln, nicht um unsere eigenen Programme." Die Verwirklichung des Reiches geschieht durch lebendige Steine – Menschen, die an Gott glauben und in Gemeinschaft leben. "Unser Vermögen ist nicht nur materiell, sondern das, was wir selbst sind." Die Witwe in einem anderen Evangelium, die ihr Letztes gibt, zeigt: "Es geht darum, sich selbst zu schenken."Warum Gottes Reich uns alle braucht – und wie wir es im Alltag leben können, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit wanderte Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn und auch einige Frauen, die von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susánna und viele andere. Sie unterstützten Jesus und die Jünger mit ihrem Vermögen (Lk 8,1-3)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)