
Geld beim Staat anlegen: Wie funktioniert der Bundesschatz?
aus Lohnt sich das? · 31.03.2026 · 19 Min.
Worum es geht
Der Bundesschatz ist eine Anlageoption beim Staat, die seit April 2024 verfügbar ist. Es handelt sich um Wertpapiere der Republik Österreich mit verschiedenen Laufzeiten (1 Monat, 6 Monate, 12 Monate, 4 Jahre, 10 Jahre) und entsprechenden Zinssätzen. Die Republik Österreich garantiert für das angelegte Geld, da die Wertpapiere nicht der Einlagensicherung unterliegen, sondern durch das Vermögen des Staates besichert sind. Es gibt auch einen 'grünen Bundesschatz', bei dem das investierte Geld in die Infrastruktur Österreichs fließt. Die Anlage ist für EU-Bürger mit Wohnsitz in einem EU-Land möglich, ohne Mindestanlagebeträge. Kunden können online oder analog ein Konto eröffnen und flexibel über ihr Geld verfügen. Der Bundesschatz wird als sichere Anlageform empfohlen und kann als Fundament in einer diversifizierten Anlagestrategie dienen.
Beschreibung
ETFs, Aktien, Edelmetalle und Co: Davon dürften wohl die meisten, die sich mit Investments beschäftigen, schon einmal gehört haben. Weniger bekannt scheint hingegen die Option, Geld beim Staat anzulegen. Seit April 2024 ist das beispielsweise mit der Neuauflage des Bundesschatzes möglich. In den vergangenen zwei Jahren wurden rund 160.000 Konten eröffnet. Die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur (OeFBA), die den Bundesschatz verwaltet, wirbt damit als Österreichs sicherste Geldanlage. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff? Wie funktioniert diese Form der Geldanlage beim Staat und welche Rolle spielt sie in einem ausgewogenen Portfolio? Über diese und weitere Fragen sprechen in dieser Folge OeBFA-Geschäftsführer Markus Stix und Moderatorin Anika Dang.
Themen
- Bundesschatz als Geldanlage
- Laufzeiten und Zinssätze
- Anlagestrategien