
Tierwohl-Boom(er) vs. Metzger-Minister
aus radikal & reduziert – entlarvt die geheimen Tricks einer ganzen Branche. · 28.01.2026 · 36 Min.
Worum es geht
In der Podcast-Episode 'Tierwohl-Boom(er) vs. Metzger-Minister' wird über die steigende Bereitschaft älterer Deutscher gesprochen, mehr für das Tierwohl zu tun, wie eine Umfrage der Albert-Schweitzer-Stiftung zeigt. Es wird diskutiert, wie sich die Diskussionen über Tierwohlkennzeichnungen entwickeln und wie Handelsketten auf die steigende Nachfrage nach tierfreundlicheren Produkten reagieren. Die Verbraucherschützerin Britta Schautz betont, dass Verbraucher bereit sind, mehr für Tierwohl auszugeben, aber auch finanzielle Einschränkungen eine Rolle spielen. Es wird kritisiert, dass politische Fortschritte im Bereich Tierwohl langsam vorangehen und die Diskrepanz zwischen Preisreduzierungen im Handel und Forderungen nach mehr Tierwohl aufzeigt.
Beschreibung
Je älter wir Deutsche werden, desto eher sind wir bereit, etwas fürs Tierwohl zu tun – und laut einer aktuellen Umfrage offenbar wirklich in Massen. Bis hin zum Komplettverzicht auf tierische Nahrungsmittel. Die Umfrage der Albert-Schweitzer-Stiftung hierzu wirkte so wohlig warmherzig, dass man fast meinen könnte: Nutzloses Wellness-Abstimmungsverhalten v.a. der Boomer-Generation. Aber weit gefehlt, wie Martin in diesem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Stiftung lernt. Mahi Klosterhalfen erzählt, wie er durchaus genau hiermit den Handel und auch die Politik zum Arbeiten bekommt. Und Deutschlands bekannteste Verbraucherschützerin Britta Schautz erklärt, wie der aktuelle Stand ist bei Tierwohl und EU-Recht für Fleischersatzprodukte. Sie hat überraschend gute Nachrichten im Gepäck!
Themen
- Tierwohl
- Lebensmittelkonsum
- Tierschutz in der Landwirtschaft