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Wie eine Koalition der Willigen die Klimapolitik neu erfinden will

aus Edition Zukunft · 24.04.2026 · 13 Min.

Worum es geht

Die Podcast-Episode behandelt die bevorstehende Regierungskonferenz in Santa Marta, Kolumbien, bei der über 50 Staaten und zahlreiche Organisationen zusammenkommen, um den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen voranzutreiben. Trotz der Abwesenheit großer Öl- und Gasproduzenten wie Saudi-Arabien, Russland und den USA soll die Veranstaltung eine Plattform für den Austausch über die Umsetzung bestehender Klimaziele und die Bildung neuer Allianzen bieten. Die Konferenz findet in einem geopolitisch angespannten Umfeld statt, das durch den Iran-Krieg und Energiekrisen geprägt ist, was die Dringlichkeit eines Energiewende-Prozesses unterstreicht. Es wird betont, dass keine rechtlich bindenden Verträge verhandelt werden, sondern der Fokus auf praktischer Umsetzung, Best Practice und inklusiver Beteiligung, insbesondere indigener Gemeinschaften, liegt. Die Diskussion zeigt, dass multilaterale Umwelt-Diplomatie trotz globaler Krisen funktioniert und neue Kooperationsformen entstehen, die langfristig den globalen Klimaschutz voranbringen könnten.

Beschreibung

Während die Welt mit den Folgen des Iran-Kriegs und explodierenden Energiepreisen kämpft, treffen sich kommende Woche über 50 Staaten im kolumbianischen Santa Marta zur ersten Regierungskonferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Neben dem großen Kohleexporteur Kolumbien sitzen auch andere wichtige Öl- und Gasländer mit am Tisch. Merken die großen Förderstaaten, dass die fossile Ära zu Ende geht? Die Politikwissenschaftlerin Alice Vadrot von der Universität Wien erklärt, warum dieses Format bewusst anders funktioniert als die großen UN-Klimakonferenzen – und warum das eine Chance sein könnte

Themen

„Wenn wir die Rodungen im Amazonas ansehen, dann sind lokale Indigene Bevölkerungsgruppen besonders betroffen und gleichzeitig trägt die Abholzung zum globalen Klimawandel bei.“