
ZEITREISE: Angriff auf Amerika: Die unbequeme Geschichte über 9/11. Mit Wolfgang Ischinger
aus RONZHEIMER. · 12.09.2026 · 65 Min.
Worum es geht
Der 11. September 2001 markiert einen Wendepunkt in der globalen Politik, als islamistische Terroristen Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon verübten. Wolfgang Ischinger, damals frisch ernannter deutscher Botschafter in Washington, schildert die unmittelbaren Reaktionen in den USA und die Atmosphäre der unangefochtenen amerikanischen Macht vor dem Anschlag. Er erläutert die außenpolitischen Strategien der USA nach 9/11, insbesondere die Kriege in Afghanistan und Irak, und kritisiert die Neokonservativen, die den Irakkrieg als Fortsetzung eines unvollendeten Vorhabens sahen. Ischinger zieht Parallelen zu aktuellen geopolitischen Herausforderungen wie dem Ukraine-Krieg und dem Iran-Thema und warnt vor wiederholten Fehlern in der internationalen Zusammenarbeit. Der Podcast bietet eine tiefgehende Analyse der politischen Dynamiken und persönlichen Eindrücke eines erfahrenen Diplomaten.
Beschreibung
Der 11. September 2001 verändert die Welt. Al-Qaida-Terroristen entführen vier Passagierflugzeuge und greifen das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington an. Fast 3.000 Menschen sterben. Es folgen der „War on Terror“, der Krieg in Afghanistan und schließlich die Invasion des Irak - Entscheidungen, deren Folgen die Weltpolitik bis heute prägen.
Themen
- Terroranschläge am 11. September 2001
- Außenpolitik der USA nach 9/11
- Wolfgang Ischinger als Diplomat und Experte
- Folgen des 11. Septembers für Weltpolitik
- Vergleich von US-Präsidenten und geopolitische Strategien
„Wir sind jetzt so stark, dass wir möglicherweise die politische Landschaft im Nahen Osten von Grund auf verändern können, wenn es uns gelingt, in der Nachbarschaft von Israel Regierungen zu etablieren, die Israel nicht das Existenzrecht bestreiten, sondern ein normales, partnerschaftliches Verhältnis anstreben.“