
Kooperation und Vertrauen - Perspektiven aus der Verhaltensökonomie - Florentine Maier und Martin Mehrwald (WU Wien)
aus Inside Impact · 22.09.2026 · 35 Min.
Worum es geht
In dieser Folge wird das Thema Kooperation aus der Perspektive der Verhaltensökonomie untersucht. Die Hosts diskutieren, wie Vertrauen, Gruppendynamik und klassische Denkfallen die Zusammenarbeit beeinflussen können. Anhand von Experimenten, etwa zur Verwaltung von Gemeingütern wie Wäldern, wird gezeigt, dass Gruppen mit mehr kooperativen Mitgliedern erfolgreicher sind. Zudem wird die Bedeutung von sozialen Normen und Sanktionen hervorgehoben, die Vertrauen stärken und Kooperation ermöglichen. Die Verhaltensökonomie liefert praktische Erkenntnisse für Führungskräfte und Teams, etwa die Strategie 'tit for tat' als risikoarme Methode zur Förderung von Kooperation. Abschließend wird betont, dass trotz Herausforderungen Kooperation meist vorteilhaft ist und gesellschaftlich weiterbringt.
Beschreibung
Wir tauchen in die Welt der Verhaltensökonomie ein und fragen uns: Was bringt Menschen wirklich dazu, zu kooperieren? Auf Basis von Experimenten, Studien und Praxisbeispielen nähern wir uns dem Thema und fragen, wie denn Faktoren wie Vertrauen, Gruppendynamik oder klassische Denkfallen die Zusammenarbeit fördern – oder auch scheitern lassen können. Dabei diskutieren wir, warum Kooperation manchmal riskant ist, sich doch in den allermeisten Fällen auszahlt und wie wir sie im Alltag stärken können.
Themen
- Verhaltensökonomie und Kooperation
- Vertrauen in Gruppen
- Experimentelle Studien zu Kooperation
- Gruppendynamik und soziale Normen
- Praktische Anwendung von Kooperationserkenntnissen