
kompakt_02: Das „Gebäudepickerl“ für Wiens Altbauten kommt – was steckt dahinter?
aus Stadt Wien Podcast · 14.09.2026 · 9 Min.
Worum es geht
Die Stadt Wien startet eine Informationsoffensive zum Bauwerksbuch, das für viele Altbauten verpflichtend wird. Dieses digitale oder analoge Dokument enthält Pläne, eine Gebrechensliste und Prüfintervalle, um bauliche Mängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Ziel ist es, den historischen Altbaubestand, insbesondere aus der Gründerzeit, zu erhalten und den Verfall von Gebäuden zu verhindern. Eigentümer werden dadurch unterstützt, ihre gesetzliche Erhaltungspflicht besser zu erfüllen, während die Baupolizei die Einhaltung kontrolliert. Für Mieter soll das Bauwerksbuch Sicherheit bringen, ohne die Mietpreise zu erhöhen. Zudem schützt die Maßnahme die graue Energie und das charakteristische Stadtbild Wiens.
Beschreibung
Mehr als 50.000 Wiener Altbauten müssen in den nächsten Jahren ein Bauwerksbuch haben. Es soll den Zustand der Gebäude dokumentieren, Sanierungen frühzeitig erkennen und den Wiener Altbaubestand langfristig sichern. Doch was bedeutet die neue Registrierungspflicht konkret für Eigentümer, Hausverwaltungen und vor allem Wiens Bürger*innen? Im Gespräch erklärt Ilja Messner, Leiter der Wiener Baupolizei, warum die Stadt Wien auf das Bauwerksbuch setzt und welche Vorteile es bringen soll. Ein Podc...
Themen
- Bauwerksbuch für Wiener Altbauten
- Offensive Altbauschutz in Wien
- Erhaltung und Sanierung von Gründerzeitgebäuden
- Pflichten von Eigentümern und Baupolizei
- Auswirkungen auf Mieter und Stadtbild
„Wien will seine alten Häuser retten und verpasst ihnen dafür ein neues „Pickerl“: das Bauwerksbuch.“