
Lebendige Steine: Warum Christsein nie allein geht
aus Unter Heiden · 19.09.2026 · 42 Min.
Worum es geht
In dieser Folge von Unter Heiden setzen Justus Geilhufe und Nina Heeremann ihren Weg durch die Theologie der Taufe fort, indem sie das Bild des Tempels im Alten und Neuen Testament erläutern. Sie erklären, wie durch die Taufe Christen zu lebendigen Steinen werden, die gemeinsam den Leib Christi bilden, in dem Gott wohnt. Dabei wird deutlich, dass die Taufe nicht nur eine individuelle Beziehung zu Gott schafft, sondern die Getauften in eine Gemeinschaft und ein Volk Gottes einbindet. Die Diskussion umfasst auch die Bedeutung von Paulus' Bild des Leibes Christi und die Rolle jedes Einzelnen in der kirchlichen Gemeinschaft. Abschließend wird die Wichtigkeit der Liebe als Herz der Kirche hervorgehoben und die Verbindung von Glauben und Gemeinschaft betont.
Beschreibung
Was bedeutet es eigentlich, wenn das Neue Testament die Getauften als „lebendige Steine“, als Tempel Gottes und als Leib Christi bezeichnet? In dieser Folge von Unter Heiden setzen Justus Geilhufe und Nina Heeremann ihren Weg durch die Theologie der Taufe fort. Ausgangspunkt ist das biblische Bild des Tempels: vom Allerheiligsten in Jerusalem und dem Versöhnungstag Jom Kippur über den Tod Jesu am Kreuz bis hin zu der Vorstellung, dass Gott nun im Menschen selbst Wohnung nimmt. Doch die Taufe bleibt niemals eine rein persönliche Beziehung zwischen Gott und dem Einzelnen. Wer getauft wird, wird zugleich Teil eines Volkes, eines Leibes und einer Gemeinschaft. Warum kann man deshalb nicht einfach sagen: „Jesus ja – Kirche nein“? Was meint Paulus, wenn er von den vielen Gliedern des einen Leibes spricht? Und welche Berufung hat jeder Einzelne innerhalb dieser Gemeinschaft? Eine Folge über Taufe, Kirche, Gemeinschaft, Priesterschaft, Berufung und die Frage, was es bedeutet, heute Leib Christi zu sein.
Themen
- Theologie der Taufe
- Biblisches Tempelbild
- Gemeinschaft der Getauften
- Leib Christi und kirchliche Gemeinschaft
- Christsein und Gemeinschaft
„Die Kirche ist ein Leib und dieser Leib braucht eins am allerwichtigsten nämlich das Herz.“