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⁠DickPic-Terror (2/2): Versagt Österreich beim Opferschutz?

aus Inside Austria · 26.09.2026 · 29 Min.

Worum es geht

Seit über einem Jahr ist das Versenden unerwünschter Dickpics in Österreich strafbar, doch die Umsetzung des Gesetzes zeigt Schwächen. Betroffene wie Judith, die tausende Dickpics erhielt, stoßen bei Polizei und Justiz oft auf Ablehnung oder mangelnde Unterstützung. Viele Verfahren werden wegen geringer Ressourcen oder unklarer Täteridentität eingestellt. Expertinnen kritisieren fehlende personelle Mittel und Sensibilisierung im Umgang mit digitaler sexualisierter Gewalt. Die Betroffenen fordern mehr Schutz und ein gesellschaftliches Umdenken, damit ihre Erfahrungen ernst genommen werden und der Opferschutz verbessert wird.

Beschreibung

Seit einem Jahr ist es in Österreich strafbar, ungerwünschte Penisbilder zu versenden. Der sogenannte "Dickpic"-Paragarf trat am 1. September 2025 in Kraft. Seitdem erstatteten knapp 300 Betroffene Anzeige. Allerdings wurden auffallend viele Verfahren eingestellt oder abgebrochen. So auch im Fall einer Frau, die über 5000 ungewollte Dickpics zugeschickt bekam. Wie kann das sein? Und: Wird digitale sexualisierte Gewalt in Österreich generell nicht ernst genug genommen? Darum geht es im zweiten Teil dieser Mini-Serie von "Inside Austria". Teil eins hören Sie hier: In dieser Folge zu hören: Judith (Betroffene), Ingrid Brodnig (Autorin und STANDARD-Kolumnistin), Philipp Springer (Rechtsanwalt), Muzayen Al-Youssef (STANDARD-Innenpolitikredakteurin), Beate Hausbichler (Ressortleiterin dieSTANDARD); Skript und Moderation: Antonia Rauth und Katharina Zingerle; redaktionelle Mitarbeit: Kim Höbel; Redigat: Frauke Böger und Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth

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