
Das große Vorbild
aus Ich sehe was, was du nicht siehst – Kunst neu entdecken · 26.09.2026 · 25 Min.
Worum es geht
In der Episode diskutieren Alexander Klar, Direktor der Hamburger Kunsthalle, und Lars Haider das Werk „Bluxao V“ von Will Baumeister, das 1955 entstand und durch seine Farbenfreude und moderne Gestaltung besticht. Sie erläutern die Neuhängung der Moderne in der Hamburger Kunsthalle, die den Zeitraum von 1900 bis 1960 umfasst, um die Kunstgeschichte differenzierter darzustellen. Dabei wird die Bedeutung der künstlerischen Entwicklung trotz der historischen Zäsur des Dritten Reichs hervorgehoben. Zudem sprechen sie über die Herausforderungen und Chancen künstlerischer Erneuerung, die Rolle des Zufalls in der Kunst und den Unterschied zwischen Schaffensprozess und Rezeption. Das Bild wird im Kontext von Einflüssen wie Jean Miro und surrealistischen Techniken betrachtet, wobei Baumeisters eigenständiger Stil betont wird.
Beschreibung
Einmal die Woche spielen Hamburgs Kunsthallen-Direktor Alexander Klar und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider „Ich sehe was, was du nicht siehst“ – und zwar mit einem Kunstwerk. Heute geht es um das Bild „Bluxao V“ von Will Baumeister aus dem Jahr 1955, das an Miro erinnert – und doch ganz anders ist.
Themen
- Moderne Kunst und Neuhängung
- Will Baumeister und sein Werk Bluxao V
- Kunstgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
- Künstlerische Erneuerung und Zeitgeist
- Künstlerische Schaffensprozesse und Rezeption
„Das Bild hat gar keine Botschaft. Das Bild ist die Botschaft selber. Es ist es selber.“