
Warner/Paramount ein Done Deal? Warum schwächelt "Resident Evil" in Deutschland? Wo sind die Ideen - brutale Personal-Rochade bei Prime, Apple+, Netflix! Brad Pitt überrascht mit "Eiserne Wildnis"!
aus Box Office Inside · 23.09.2026 · 68 Min.
Beschreibung
Warum läuft „Resident Evil“ überall bombastisch – nur in Deutschland so verhalten? Die Neuverfilmung von Zach Cregger entwickelt sich international zum Überraschungshit: In den USA startet der Horrorfilm deutlich über den Erwartungen, auch weltweit fallen die Zahlen stark aus. Nur das deutsche Publikum zeigt sich auffällig zurückhaltend. Wir sprechen darüber, warum der Film hierzulande trotz Constantin-Power und breitem Kinostart nicht richtig zündet – und ob die deutsche Skepsis gegenüber Horror, Videospielverfilmungen und Genrekino dabei eine Rolle spielt. Außerdem schauen wir ausführlich auf den deutschen Streamingmarkt, auf dem gerade einiges in Bewegung gerät. Bei Netflix, Prime Video, Apple TV und Disney+ wechseln Verantwortliche oder verschwinden Positionen ganz, während gleichzeitig auffällig viele deutsche Produktionen auf den Markt kommen. Doch statt großer, eigenständiger Serien dominieren bekannte Marken, Krimis, Adaptionen und vermeintlich sichere Stoffe. Was ist aus der Aufbruchsstimmung der frühen Streamingjahre geworden? Und droht nach „Dark“, „Der Pass“ und „Babylon Berlin“ eine neue Phase der deutschen Serienkonfektion? Auch bei Paramount und Warner gibt es eine entscheidende Entwicklung: Die kartellrechtlichen Widerstände gegen den Zusammenschluss schwinden, nachdem sich Paramount mit einer Gruppe von US-Generalstaatsanwälten geeinigt hat. Wir schauen auf die Zugeständnisse, die Zukunft von CNN und CBS News, mögliche Stellenstreichungen – und darauf, was der Deal langfristig für Studios, Streamingdienste und den deutschen Markt bedeuten könnte. Passend zur laufenden Award Season ziehen wir außerdem Bilanz vom Toronto International Film Festival. Netflix’ „La Bola Negra“ geht mit dem Publikumspreis und reichlich Oscar-Buzz aus dem Festival, während „I Play Rocky“ als möglicher Publikumsliebling auf sich aufmerksam macht. Dazu sprechen wir über weitere Filme, die in den kommenden Monaten eine Rolle spielen könnten – und über die ewige Frage, wie weit Kritikerlieblinge und Publikumserfolge in der Award Season auseinanderliegen. Im Box-Office-Briefing blicken wir auf ein deutlich ruhigeres Wochenende in Deutschland. „Spider-Man: Brand New Day“ hat inzwischen mehr als fünf Millionen Tickets verkauft, „Die Odyssee“ zieht an „Oppenheimer“ vorbei und „Vaterland“ entwickelt sich mit inzwischen mehr als 300.000 Besucher:innen zu einem bemerkenswerten Arthouse-Erfolg. Wir sprechen darüber, was gerade dieser Film dem deutschen Kino vormacht. Zum Schluss schauen wir auf die Neustarts: Brad Pitt kämpft sich in „Heart of the Beast – Eiserne Wildnis“ gemeinsam mit einem Militärhund durch die Wildnis, während eine neue „Emil und die Detektive“-Verfilmung um das junge Publikum kämpft. Dazu kommen „Primetime“ und die Extended Version von „Avengers: Endgame“ – bevor mit „Verity“ bereits der nächste potenzielle Publikumsmagnet vor der Tür steht.