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Börsenradio Schlussbericht, Mi., 29.04.2026: Adidas +8%. Brent bei 117 USD + Super-Bowl-Woche der Tech-Wert.

aus Börsenradio to go · 29.04.2026 · 26 Min.

Worum es geht

In dieser Folge wird die aktuelle Börsenentwicklung am 29.04.2026 beleuchtet, wobei der DAX um 0,3 % auf 23.955 Punkte fällt, hauptsächlich getrieben durch den steigenden Ölpreis, der Brent auf fast 118 USD treibt. Die Marktstimmung wird durch geopolitische Unsicherheiten wie die Blockade der Straße von Hormus belastet. Im Fokus stehen die Quartalszahlen großer Unternehmen: Adidas verzeichnete einen Umsatzanstieg, während Mercedes-Benz Gewinneinbußen hinnehmen musste. Die Tech-Woche der Super Bowl bringt bedeutende Quartalsberichte von Amazon, Meta, Microsoft und eBay, die die Marktbewegungen beeinflussen. Zudem wird die technische Analyse des DAX diskutiert, der sich in einer Seitwärtsrange befindet, sowie die Bedeutung der Ölpreise für die Inflation und Unternehmensgewinne. Es wird auch auf die Investitionen großer Tech-Unternehmen in künstliche Intelligenz eingegangen, inklusive der Pläne von BMW und TSMC, sowie die geopolitischen Risiken im Zusammenhang mit Taiwan. Abschließend wird die Unsicherheit um die künftige Geldpolitik der Notenbanken und deren Einfluss auf die Märkte thematisiert.

Beschreibung

Der DAX rutschte wieder unter die Marke von 24.000 Punkten und schloss 0,3 % tiefer bei 23.955 Punkten. Hauptbelastungsfaktor war der Ölpreis: Brent sprang um 5,8 % auf 117,76 USD, WTI lag bei rund 105 USD. Die Sorge vor einer längeren Blockade der Straße von Hormus drückte auf die Stimmung, denn teure Energie kann Margen, Konjunktur und Inflation belasten. Gleichzeitig rollte eine Welle von Quartalszahlen durch den Markt. Adidas überzeugte mit 14 % währungsbereinigtem Umsatzwachstum und 705 Mio. Euro Betriebsergebnis, die Aktie sprang um 8,4 %. Die Deutsche Bank meldete mit 2,2 Mrd. Euro Nachsteuergewinn einen Rekordwert. Mercedes-Benz verdiente dagegen deutlich weniger, Traton wurde von Sonderkosten hart getroffen. Airbus bestätigte trotz Lieferproblemen die Jahresprognose. In den USA blickt alles auf die Fed und die große Tech-Zahlenwoche mit Amazon, Meta, Microsoft, Alphabet und eBay. Und die Börsenweisheit zum Schluss kommt heute von Charlie Munger: "Die erste Regel des Zinseszinses lautet: Unterbrich ihn nie unnötig."

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