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#121: Frauen im Judentum – wieviel Macht, wieviel Ohnmacht?

aus 331 - 3 Frauen, 3 Religionen, 1 Thema · 17.09.2026 · 33 Min.

Worum es geht

In dieser Folge wird die komplexe Rolle von Frauen im Judentum ausführlich analysiert, wobei der Fokus auf der halachischen Autorität liegt, die Frauen in der Vergangenheit und Gegenwart innehaben. Die Diskussion beleuchtet, warum weibliche Autorität in heiligen Texten oft unsichtbar bleibt und welche historischen und gesellschaftlichen Gründe dahinterstehen. Es werden bedeutende Frauenfiguren wie Miriam und Hulda vorgestellt, und es wird auf die Bedeutung von Tradition, Religionsgesetz und gesellschaftlichem Wandel eingegangen. Zudem wird die Rolle der ersten Rabbinerin Regina Jonas als Vorreiterin weiblicher Führung im Judentum thematisiert. Die Episode verbindet akademische Forschung mit persönlichen Einblicken und zeigt auf, wie heute neuer Raum für weibliche Autorität geschaffen wird.

Beschreibung

In dieser Folge tauchen wir tief ein in die Rolle von Frauen in unseren Religionen. Warum bleibt weibliche Autorität in heiligen Texten oft unsichtbar. Warum gibt es zum Beispiel kein Buch über die Prophetin Miriam? Erst einmal blicken wir auf die Frauen im Judentum. In welchen Bereichen hatten und haben sie Autorität in der jüdischen Gemeinschaft? Wo hatten sie keinen Einfluss und warum? Zum Glück ist Leni, aka Helene Braun, Expertin auf dem Gebet, denn sie schreibt gerade ihre Masterarbeit zu genau diesem Thema. Gemeinsam diskutieren wir, wie Tradition, Religionsgesetz und gesellschaftlicher Wandel das Bild von Frauen prägen, aber auch wie wir heute neuen Spielraum für weibliche Führung schaffen können. Wie haben sich die Bedingungen geändert seit der Ordination der ersten Rabbinerin Regina Jonas im Vergleich zu den Herausforderungen moderner Frauenordination. Hört rein und entdeckt, wie Frauen in unseren Religionen Geschichte geschrieben haben – und noch immer schreiben.

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