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Neue Ausgabe des Heiko Thieme Clubs: Bitcoin-Skeptiker mit Kaufidee: Warum Thieme 3 % akzeptiert

aus Heiko Thieme Börsen Club · 08.09.2026 · 7 Min.

Worum es geht

In der Podcast-Episode diskutieren Heiko Thieme und Richard Dittrich von der Börse Stuttgart die aktuelle Situation von Bitcoin als Risikoasset, das trotz der Unsicherheiten durch Zinsentwicklungen eine gewisse Stabilität aufweist. Dittrich sieht Bitcoin als mögliche Absicherung gegen Geldentwertung und weist auf die Bedeutung von ETF-Zuflüssen und der Auflösung gehebelter Wetten hin. Thieme bleibt skeptisch bezüglich des inneren Werts von Bitcoin, empfiehlt jedoch eine spekulative Beimischung von bis zu drei Prozent des liquiden Kapitals. Zudem werden Aktien wie Nike, Oracle, VW und AMD als interessante Anlageoptionen genannt. Auch der Einfluss politischer Akteure wie Donald Trump auf die Kryptomärkte wird thematisiert, wobei Insiderinformationen und deren Auswirkungen auf Kursbewegungen diskutiert werden.

Beschreibung

Bitcoin bleibt ein Risikoasset, doch seine Stabilität trotz Zinsängsten beeindruckt Richard Dittrich von der Börse Stuttgart. Er sieht darin eine mögliche Absicherung gegen Geldentwertung. ETF-Zuflüsse stützen die Nachfrage, während die Auflösung gehebelter Wetten Kursbewegungen verstärkt. Sein Rat an Einsteiger: Wissen aufbauen und Betrügern mit Verdopplungsversprechen fernbleiben. Wer Bitcoin selbst verwahren will, braucht echte Coins statt eines Wertpapiers. Heiko Thieme bleibt skeptisch, was den inneren Wert von Bitcoin betrifft, akzeptiert aber 3 % des liquiden Kapitals als spekulative Beimischung. Skepsis schließt Chancen nicht aus. Bei Aktien sieht er Nike als Erholungskandidaten, hält an Oracle fest und traut VW Kurse um 100 Euro zu. AMD ist für ihn kaufbar, doch die steilen Kursgewinne der Chipbranche lassen sich nicht beliebig fortschreiben. HelloFresh kommt für ihn nur als kleine Spekulation mit 0,5 % des Kapitals infrage, mit dem Risiko eines Totalverlusts. Seine Leitplanken: in Tranchen kaufen, bei 25 und 35 % Gewinn jeweils ein Drittel verkaufen und den Rest mit einem nachgezogenen Stopp absichern. Rund 20 % Liquidität hält er derzeit für sinnvoll. Peter Heinrich moderiert den Heiko Thieme Club: klare Positionen, auch wenn sich die Geister am Bitcoin scheiden.

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