
MQ mittendrin | Episode 2: Architektur im MQ
aus MQ zum Hören · 18.09.2026 · 24 Min.
Worum es geht
Das Museumsquartier in Wien ist ein lebendiges Kulturareal mit einer über 300 Jahre langen Geschichte, die von der kaiserlichen Pferdehaltung bis zur heutigen Nutzung als modernes Museumszentrum reicht. Die barocke Fassade, Europas längste ihrer Art, umschließt das Areal und zeigt historische Details wie Pferdeköpfe, die an die ursprüngliche Nutzung als Marstall erinnern. Die modernen Museumsbauten MUMOK und Leopold Museum stehen im Kontrast zur historischen Architektur und waren Gegenstand intensiver politischer und kultureller Debatten, insbesondere im Rahmen eines internationalen Architekturwettbewerbs. Die Episode beschreibt die Herausforderungen bei der Planung und Umsetzung, die Kontroversen um den Leseturm und die Bedeutung des Museumsquartiers als kultureller Treffpunkt ohne Konsumzwang. Abschließend wird die Zukunft des Areals diskutiert, das sich weiterhin im Wandel befindet und als Beispiel für gelungene Stadtentwicklung gilt.
Beschreibung
Marstall, Messepalast, MQ: Das lebendige Kulturareal hat eine wilde Entstehungsgeschichte. Die Indizien dazu findet man in den architektonischen Details: Was bedeuten die Pferdeköpfe über den Eingängen? Und was hat das mit den Fassaden von Leopold Museum und mumok zu tun? Wir erfahren alles darüber, was sich hinter Europas längster Barockfassade die letzten Jahrhunderte an Umbauten getan hat und wie sich dieser andauernde „work in progress“ in Zukunft fortsetzen wird.
Themen
- Architekturgeschichte des Museumsquartiers Wien
- Barockfassade und historische Details
- Moderne Museumsbauten MUMOK und Leopold Museum
- Architekturwettbewerb und politische Kontroversen
- Zukunft und Nutzung des Museumsquartiers