
Eine Stunde geplant, fünf gebraucht: die Planning Fallacy
aus Interviewhelden mit Markus Tirok · 24.09.2026 · 22 Min.
Worum es geht
In der Episode erklärt Markus Tirok den Begriff Planning Fallacy, einen Denkfehler, bei dem Menschen systematisch unterschätzen, wie lange Aufgaben dauern und wie viel sie kosten. Er illustriert dies mit Beispielen wie dem Opernhaus in Sydney, das viel länger und teurer wurde als geplant, und eigenen Erfahrungen beim Kelleraufräumen und Podcast-Produktion. Die Ursachen liegen in psychologischen Verzerrungen wie dem Inside View, Optimism Bias und rückblickender Schönfärbung. Tirok empfiehlt Strategien wie das Erfassen realistischer Daten, das Einplanen von Puffern und das Einholen externer Meinungen, um Planungsfehler zu reduzieren. Abschließend betont er, dass Optimismus zwar motiviert, aber bei der Umsetzung nüchtern geplant werden sollte.
Beschreibung
Planning Fallacy: Warum ich für Keller und Podcast-Folgen jedes Mal zu wenig Zeit einplane. Und warum das bei dir vermutlich genauso läuft.
Themen
- Planning Fallacy
- Zeitplanung und Optimismus
- Psychologische Verzerrungen bei Planung
- Großprojekte und Kostenüberschreitungen
- Strategien gegen Planungsfehler
„Wir unterschätzen systematisch, wie lange etwas dauert, wie viel es kostet und wie riskant es ist – selbst wenn wir für genau diese Art von Aufgabe schon Erfahrung haben!“