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Steuerreform: Traut sich Merz an die Reichen ran?

aus 5-Minuten-Talk – wir haben ja nicht ewig Zeit · 20.04.2026 · 5 Min.

Worum es geht

Die deutsche Koalition plant eine umfassende Steuerreform zum 1. Januar 2027, die 90 bis 95 Prozent der Bevölkerung entlasten soll. Allerdings ist die Finanzierung eine Herausforderung, da die Entlastungen vor allem im unteren und mittleren Einkommensbereich erfolgen sollen, während auf der anderen Seite die Reichensteuer oder Spitzensteuersätze erhöht werden müssten. Die Union lehnt Steuererhöhungen grundsätzlich ab, während die SPD eine aufkommensneutrale Reform anstrebt, bei der das Steuervolumen insgesamt nicht steigt. Es gibt Überlegungen, die Reichensteuer moderat anzuheben oder andere Stellschrauben wie die Gesundheits- oder Familienpolitik zu nutzen, um die Finanzierung sicherzustellen. Die Diskussion zeigt die grundsätzlichen politischen Differenzen und die Schwierigkeit, eine Reform umzusetzen, die sowohl gerecht als auch finanzierbar ist.

Beschreibung

Es ist ein großes schwarz-rotes Versprechen: Zum 1.1.2027 soll eine Steuerreform greifen, die einen Großteil der Deutschen entlastet – möglichst um mehrere hundert Euro pro Jahr. Das Problem ist nur, dass das teuer wird und der Koalition das Geld fehlt. Für die Finanzierung dürfte es deshalb vor allem Spitzenverdiener und Reiche treffen. Nur wie sehr? Geht es nach der SPD, soll kräftig zugelangt werden. Die Union will es sich mit den Gutverdienern nicht verscherzen. Ein Ausweg aus dem Konflikt ist noch nicht zu sehen. Dafür kursieren hinter den Kulissen erste Modellrechnungen, wer wie viel belastet werden könnte. Die stern-Politikchefs Jan Rosenkranz und Veit Medick diskutieren den schwarz-roten Steuerstreit. +++Anregungen, Wünsche, Kritik? Dann schreibt Veit Medick und Jan Rosenkranz eine Mail an 5mt@stern.de+++ +++Redaktion und Produktion: Veit Medick, Jan Rosenkranz und Isa von Heyl+++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

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