
KI-Workshops: Warum „User-Feedback“ allein Ihr Projekt ruinieren kann
aus IT for Business Podcast · 09.07.2026 · 19 Min.
Beschreibung
Viele Unternehmen starten ihre KI-Initiativen mit einem Workshop voller Ideen und Anwendungsfälle. Doch genau hier beginnt häufig das Problem. User-Feedback ist wertvoll, ersetzt jedoch weder Architekturentscheidungen noch Governance oder eine langfristige Betriebsstrategie. In dieser Episode erfahren Sie, wie erfolgreiche KI-Workshops aufgebaut werden und warum die richtigen Teilnehmer, eine klare Reihenfolge und belastbare Entscheidungsgrundlagen wichtiger sind als möglichst viele kreative Ideen.Sie lernen, wie aus einem Workshop konkrete Pilotprojekte entstehen und wie Sie Schatten-KI, Vendor Lock-in und teure Fehlentscheidungen bereits vor Projektbeginn vermeiden. Warum User-Feedback allein keine KI-Strategie ist Mitarbeitende kennen die täglichen Herausforderungen im Unternehmen besser als jeder Berater. Dennoch beantwortet User-Feedback nicht die entscheidenden Fragen zur Architektur, Sicherheit oder zum späteren Betrieb. In diesem Abschnitt sprechen wir über: Den Unterschied zwischen Nutzerfeedback und Projektsteuerung Warum Prozessschmerz nicht automatisch die richtige Lösung definiert Architektur statt Tool-Auswahl Risiken durch Schatten-KI Governance und Verantwortlichkeiten Betriebsfähigkeit von Anfang an berücksichtigen Die richtigen Teilnehmer für einen erfolgreichen KI-Workshop Ein erfolgreicher Workshop benötigt mehr als Fachbereiche und Moderation. Erst wenn alle relevanten Rollen vertreten sind, entstehen tragfähige Entscheidungen.Dabei behandeln wir unter anderem: Fachbereich und Prozessverantwortliche IT-Architektur Security und Datenschutz Betriebsrat bei relevanten Anwendungsfällen Management und Budgetverantwortliche Rollen und Verantwortlichkeiten im späteren Betrieb Die richtige Reihenfolge entscheidet über den Erfolg Viele KI-Workshops beginnen mit Tool-Diskussionen. Erfolgreiche Unternehmen gehen den umgekehrten Weg und definieren zunächst Geschäftsproblem, Prozesse und Datenbasis.Wir sprechen unter anderem über: Geschäftsziele klar definieren Prozesse analysieren Datenqualität und Datenquellen bewerten Risiken frühzeitig identifizieren Zielarchitektur entwickeln Erst danach geeignete Technologien auswählen Die wahren Kosten entstehen im Betrieb Der eigentliche Aufwand beginnt nicht beim Pilotprojekt, sondern nach dem Go-Live. Betrieb, Wartung und Governance werden häufig unterschätzt und verursachen langfristig die größten Kosten.Schwerpunkte dieses Kapitels: Day-2-Operations Monitoring und Logging Lizenz- und API-Kosten Governance und Compliance Vendor Lock-in vermeiden Schatten-KI verhindern Betriebs- und Datenmodell sauber planen So strukturieren Sie einen KI-Workshop mit echten ErgebnissenEin guter Workshop endet nicht mit einer Ideensammlung, sondern mit klaren Entscheidungen und einer priorisierten Roadmap für die nächsten Schritte. In dieser Episode erfahren Sie außerdem: Stakeholder-Matrix vorbereiten Zielprobleme definieren Ausschlusskriterien festlegen Use Cases priorisieren Pilotprojekte identifizieren Verantwortlichkeiten festlegen Architektur- und Betriebsentscheidungen dokumentieren Fazit Erfolgreiche KI-Workshops entstehen nicht durch möglichst viele Ideen, sondern durch klare Prozesse, belastbare Architekturentscheidungen und realistische Priorisierung. Wer User-Feedback als wichtigen Input versteht, gleichzeitig aber Governance, Datenqualität und Betriebsmodell früh berücksichtigt, schafft die Grundlage für nachhaltige KI-Projekte mit echtem wirtschaftlichem Mehrwert.Abonnieren Sie den IT for Business Podcast und erhalten Sie regelmäßig praxisnahe Einblicke rund um Enterprise AI, IT-Strategie, Cloud, Cybersecurity, Infrastruktur und Digitalisierung – speziell für Geschäftsführer, CIOs, IT-Leiter und Entscheider im Mittelstand. Sie möchten wissen, wie IT Ihr Business voranbringen kann? Dann vernetzen Sie sich mit mir auf LinkedIn und bleiben Sie bei den neuesten Trends und Best Practices immer auf dem Laufenden.