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Wie werden Schulplätze vergeben?

aus ZEW Wirklich Wirtschaft · 18.05.2026 · 12 Min.

Worum es geht

In der Episode wird die Schulplatzvergabe in Deutschland thematisiert, wobei der Fokus auf den frühen Entscheidungszeitpunkt nach der vierten Klasse liegt. Es werden Vergleiche zu Ungarn gezogen, wo ein zentrales Vergabesystem mit Punktgrenzen genutzt wird, um die Effekte auf die Bildungsergebnisse zu messen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Besuch eines Gymnasiums im Durchschnitt die Leistungen verbessert und die Wahrscheinlichkeit eines Studiums erhöht, wobei diese Effekte besonders bei sozial benachteiligten Gruppen stark ausgeprägt sind. Allerdings wird auch kritisiert, dass das frühe Sortieren soziale Ungleichheiten verstärkt, da familiäre Ressourcen und Unterstützung eine große Rolle spielen. Die Diskussion betont die Notwendigkeit, das Vergabesystem gerechter zu gestalten, etwa durch flexiblere Übergänge, bessere Informationen für Eltern und eine stärkere Ausrichtung an gesellschaftlichen Zielen, um Chancengleichheit zu fördern.

Beschreibung

Der Gymnasialbesuch verbessert im Durchschnitt die schulischen Leistungen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, später ein Studium anzustreben. Dabei bleibt die Frage, wie Schulplätze vergeben werden und welche Folgen diese Entscheidungen für Bildungswege und Chancengerechtigkeit haben. Darüber spricht Prof. Dr. Thilo Klein, Wissenschaftler am ZEW-Forschungsbereich „Marktdesign“, mit zwei Schülern des Bach-Gymnasiums aus Mannheim in der neuen Folge des ZEW-Podcasts „Wirklich Wirtschaft.“

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