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Fuzael Ul-Hassan: Zugehörigkeit ist eine Aufgabe

aus Flutlicht an! Im Gespräch mit der Wortpiratin · 22.09.2026 · 60 Min.

Worum es geht

Fuzael Ul-Hassan spricht über die Bedeutung von Zugehörigkeit im Sport und erklärt, dass diese nicht automatisch entsteht, sondern aktiv geschaffen werden muss. Er beschreibt Sport als einen demokratischen Raum, der offen und inklusiv sein sollte, aber auch vor Herausforderungen steht, wie dem demografischen Wandel und fehlenden Ehrenamtlichen. Ul-Hassan betont, dass der organisierte Sport lange von der Legende gelebt hat, offen für alle zu sein, jedoch diese Vorstellung kritisch hinterfragt werden muss. Er sieht Hoffnung darin, dass viele im Sport engagierte Menschen eine offene und vielfältige Gesellschaft unterstützen, fordert aber mehr politische Förderung, um soziale Teilhabe und Ehrenamt zu stärken. Abschließend unterstreicht er die Verantwortung aller Beteiligten, den Sport als Raum für Begegnungen und Demokratie zu erhalten.

Beschreibung

Wenn Fuzael Ul-Hassan sagt, der Sport habe lange gut davon gelebt, auch selbst zu glauben, er sei offen für alle, liegt darin kein Vorwurf, sondern der Wunsch nach echter Verbesserung. Der Experte für Zugehörigkeit im Sport erklärt, warum die hergestellt werden muss, wieso Sport erstmal neutral ist und wer gefragt werden muss, wenn es darum geht, ob Zugehörigkeit gelingt.

Themen

„Zugehörigkeit muss erschaffen werden im Sport, das ist nichts, was wir jetzt einfach so hinbekommen, nur weil wir einen Ball in die Mitte schmeißen und 22 Leute spielen oder treten dahinter.“