
Lehrermangel in Vorarlberg: Was kommt auf die Schulen zu?
aus Vorarlberg LIVE · 11.09.2026 · 31 Min.
Worum es geht
In der Episode spricht Alexandra Loser, Vorsitzende der Gewerkschaft der Pflichtschullehrer Vorarlbergs, über die aktuelle Personalsituation an den Schulen, bei der noch mehrere Lehrerstellen unbesetzt sind und fachfremder Unterricht an der Tagesordnung steht. Sie erläutert die Problematik der Gehaltsunterschiede zur Schweiz und Liechtenstein, die den Lehrermangel verstärken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Deutschförderung für Kinder mit Migrationshintergrund, wobei Loser betont, dass das Lernen in gemischten Klassen effektiver ist als isolierte Fördergruppen. Zudem kritisiert sie die zunehmende Bürokratie und Dokumentationspflichten, die Lehrkräfte zusätzlich belasten. Abschließend wird die Bedeutung von Kleinschulen für den ländlichen Raum diskutiert, wobei deren Erhalt als wichtig für die Gemeinden angesehen wird, solange die Schülerzahlen dies rechtfertigen.
Beschreibung
Neun Wochen Sommerferien sind vorbei, rund 56.000 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 7.000 Lehrkräfte starten in Vorarlberg ins neue Schuljahr. Doch die Herausforderungen an den Schulen bleiben groß. Alexandra Loser, Vorsitzende der Gewerkschaft der Pflichtschullehrer Vorarlbergs, spricht in „Vorarlberg live“ über die aktuelle Personalsituation, noch unbesetzte Lehrerstellen und fachfremden Unterricht. Weitere Themen sind die zunehmende Bürokratie, zusätzliche Aufgaben für Lehrkräfte, Deutschförderung und Integration sowie der geplante Chancenbonus für besonders belastete Schulen.
Themen
- Lehrermangel in Vorarlberg
- fachfremder Unterricht
- Deutschförderung und Integration
- Bürokratie und Dokumentationspflichten
- Bedeutung von Kleinschulen im ländlichen Raum
„Die Hauptaufgabe der Schule ist, den Kindern etwas beizubringen und nicht als Dokumentationsstelle für Statistika Austria oder fürs Ministerium da zu sein.“