PodOrakel · KI-Podcastsuche für den DACH-Raum

Wie können Ärztinnen und Ärzte das neue Altersvorsorgedepot für den Ruhestand nutzen, Herr Pfingsten?

aus ÄrzteTag · 18.09.2026 · 26 Min.

Worum es geht

Ab 2027 wird mit dem neuen Altersvorsorgedepot eine staatliche Förderung für Selbstständige eingeführt, die bisher vor allem Arbeitnehmern vorbehalten war. Das Depot zeichnet sich durch eine einfache Förderlogik, Kostendeckelung auf ein Prozent und die Möglichkeit zur Anlage in ETFs und Fonds aus. Im Vergleich zur Riester-Rente, die wegen hoher Kosten und Garantien weniger attraktiv war, bietet das neue System mehr Flexibilität und bessere Renditechancen. Für Ärztinnen und Ärzte, die meist bereits über berufsständische Versorgungswerke verfügen, kann das Altersvorsorgedepot eine sinnvolle Ergänzung sein, um Rentenlücken zu schließen. Die ApoBank plant, das Produkt ab 2027 anzubieten und setzt dabei auf Transparenz, digitale Zugänglichkeit und Beratung.

Beschreibung

Direkte staatliche Förderung für die Altersvorsorge: Die gibt es ab 2027 erstmals auch für Selbstständige, also auch für freiberuflich tätige Ärztinnen und Ärzte. Wie das zum 1. Januar kommende Altersvorsorgedepot für den Erhalt des Lebensstandards im Alter nutzbar ist, worauf bei der Anlage zu achten ist und wie Rendite und Risiko in Einklang zu bringen sind, erläutert Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer (CIO) der apoBank.

Themen

„Es ist die größte Reform eigentlich der privaten Altersvorsorge oder der staatlichen Förderung für die private Alters-Vorsorge, die wir seit Riester gesehen haben und sie wird diesen Markt auch massiv verschieben.“