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Welt-Alzheimertag: Warum Demenz eine Frage der Gleichstellung ist

aus Durchblick – der Wissenschaftspodcast · 21.09.2026 · 14 Min.

Worum es geht

Die Episode beleuchtet die geschlechtsspezifischen Aspekte von Demenz, wobei Frauen zwei Drittel der Betroffenen ausmachen und den Großteil der unbezahlten Pflegearbeit leisten. Gesellschaftliche Rollenbilder führen dazu, dass Symptome bei Frauen oft später erkannt und falsch interpretiert werden, was die Behandlung erschwert. Zudem haben viele ältere Frauen aufgrund eingeschränkter Bildungschancen eine geringere kognitive Reserve, was das Demenzrisiko erhöht. Es wird diskutiert, wie politische und gesellschaftliche Reformen pflegende Angehörige besser unterstützen und absichern können. Auch kulturelle Barrieren und regionale Unterschiede in der Versorgung werden thematisiert. Alzheimer Schweiz bietet mit Beratungsangeboten wie dem Alzheimer-Telefon eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige.

Beschreibung

Anlässlich des heutigen Welt-Alzheimertags blicken wir auf ein Thema, das in der öffentlichen Debatte meist zu kurz kommt: Demenz ist nicht nur eine medizinische Herausforderung, sondern eine Frage der Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit. Rund zwei Drittel der Betroffenen sind Frauen – und sie leisten auch den Bärenanteil der oft unsichtbaren, unbezahlten Pflegearbeit zu Hause. Gemeinsam mit Agnes Henry, Fachberaterin Demenz bei Alzheimer Schweiz, sprechen wir über Vorurteile bei der Diagnosestellung, die Folgen verpasster Bildungschancen früherer Generationen und notwendige Reformen, um pflegende Angehörige endlich besser abzusichern.

Themen