
Made in Europe – Rettungsanker für die Industrie?
aus EU to go - der Podcast für Europapolitik · 09.04.2026 · 31 Min.
Worum es geht
Die europäische Industrie, insbesondere Branchen wie Automobil, Chemie, Stahl und Maschinenbau, leidet unter verschiedenen Herausforderungen wie hohen Energiepreisen, fragmentiertem Welthandel und dem wachsenden Wettbewerbsdruck durch China. Der 'Industrial Accelerator Act' soll die Industrie unterstützen, stößt jedoch auf Skepsis hinsichtlich seiner Wirksamkeit. Hohe Verluste an Arbeitsplätzen und Investitionen sind zu verzeichnen, insbesondere in Ländern wie Deutschland. Die Diskussion um Maßnahmen zur Stärkung der Industrie auf europäischer Ebene umfasst Vorschläge wie Subventionen, Investitionsförderung und Maßnahmen gegen den 'zweiten China-Schock'.
Beschreibung
Europas Industrie steht unter massivem Druck: hohe Energiepreise, ein zunehmend fragmentierter Welthandel und der „zweite China‑Schock“ setzen besonders Branchen wie Automobil, Chemie, Stahl und Maschinenbau zu. Arbeitsplätze gehen verloren, Investitionen bleiben aus und zugleich wächst der politische Anspruch, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz miteinander zu verbinden. Der Vorschlag der EU-Kommission zum Industrial Accelerator Act (IAA) soll hier ansetzen: mit Planungsbeschleunigung, neuen Buy‑European- und Low‑Carbon-Klauseln sowie strengeren Bedingungen für ausländische Investitionen. Doch wie groß ist der tatsächliche Paradigmenwechsel? Welche Branchen profitieren wirklich und wo bleibt die Wirkung begrenzt? Und wie passt das alles zu den aktuellen Debatten über Bürokratieabbau und die Zukunft des EU‑Emissionshandels? Darüber spricht Thu Nguyen in dieser Folge mit dem Klima- und Wirtschaftsexperten Philipp Jäger.
Themen
- Europäische Industrie
- Industrial Accelerator Act
- Herausforderungen für die Industrie