
Holger ruft an ... wegen KI im Journalismus
aus Holger ruft an · 15.05.2026 · 15 Min.
Worum es geht
In der Episode sprechen Holger Klein und Marvin Schade über die aktuelle Entwicklung der Künstlichen Intelligenz im Journalismus, die zunehmend in redaktionellen Bereichen wie Layout, Infodesign und Automatisierung eingesetzt wird. Dabei werden die Auswirkungen auf Arbeitsplätze, insbesondere im Bereich der redaktionellen Gestaltung, sowie die möglichen Folgen für die journalistische Qualität diskutiert. Schade betont, dass KI vor allem in weniger komplexen Aufgaben eingesetzt wird, während investigativer Journalismus und tiefgehende Recherche weiterhin menschliche Expertise benötigen. Es wird auch die Gefahr von Qualitätsverlust durch Fehler und Herdentrieb sowie die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Technologie hervorgehoben. Abschließend wird die Notwendigkeit betont, die Chancen der Automatisierung zu nutzen, um den Journalismus zu verbessern, und die Bedeutung einer kritischen Medienkritik in diesem Wandel.
Beschreibung
**Gast: Marvin Schade, Chefredakteur von „Medieninsider“** In etlichen Medienhäusern passiert gerade das, wovor sich viele in der Branche sorgen: Aufgaben, an denen bisher Menschen gearbeitet haben, sollen jetzt automatisiert oder von Künstlicher Intelligenz übernommen werden. Vergangene Woche berichtete der Medienjournalist Marvin Schade, dass bei „Bild“ und „Spiegel“ deshalb nun Stellen eingespart werden – vor allem im Layout und der Produktion. Ist das wirklich so ein großes Problem?
Themen
- KI im Journalismus
- Automatisierung in Medienhäusern
- Auswirkungen von KI auf redaktionelle Stellen
- Qualitätskontrolle und Fehlerquellen bei KI-gestütztem Journalismus