
Bundesfinanzen 2026, Maghreb, Psychotherapie
aus Meyer:Wermuth · 24.08.2026 · 32 Min.
Beschreibung
1,9 Milliarden Franken mehr Einnahmen als budgetiert, auch im Jahr 2026 macht der Bund einen gewaltigen Überschuss. Jahr für Jahr werden die Bundesfinanzen von bürgerlicher Seite aus systematisch schlechtgeredet. Dadurch legitimieren sie Kürzungen bei der Bekämpfung der Klimakrise und geschlechtsbezogener Gewalt sowie bei der Bildung und internationalen Zusammenarbeit. Während eine Milliarde dieses Überschusses nun an die Armee geht, ist in der Budgetplanung für 2027 die eine Million zur Bekämpfung von geschlechtsbezogener Gewalt, für die wir uns letztes Jahr gemeinsam eingesetzt haben, schon wieder gestrichen. In der heutigen Folge diskutieren wir die Konsequenzen der kontinuierlichen Fehlbudgetierung, die Schuldenbremse und die Frage, was mit dem zusätzlichen Geld stattdessen möglich wäre.Ausserdem sprechen wir über die Debatte um junge Asylsuchende aus dem Maghreb und die neuen Hürden beim Zugang zu psychologischer Hilfe. ((02:30)) Bundesfinanzen 2026: Der traditionelle Überschuss ((13:25)) Maghreb: Was die Zahlen tatsächlich bedeuten ((21:21)) Psychotherapie: Motion schafft neue Hürden für die Zugänglichkeit ((28:06)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Smart Glasses, Ernährungsinitiative, Importverbot, 13. AHV)