
Folge 24 – Potosí: Kolonialer Silberbergbau in Bolivien und seine Folgen
aus Erben der Weltkultur · 22.09.2026 · 71 Min.
Beschreibung
Heute geht es hoch hinaus in das bolivianische Altiplano, wo die dünne Luft auf über 4000m Höhe schon dem einen oder der anderen Reisenden schwer zugesetzt hat. Bis heute steht die Stadt im Schatten des als Cerro Rico bekannten Berges, der mit seinen schier sagenhaften Silbervorkommen auch immer Existenzgrundlage und Lebensader war. Nach legendenhaft überlieferten Vorkommnissen in der Zeit der Inka, beuteten spanische Konquistadoren die Silberschätze aus und lösten einen weltweiten Boom aus. Potosí avancierte zu einer der größten und reichsten Städte der Welt, davon zeugen noch heute reich ausgestattete Kirchen und mondäne Haciendas der Kolonialzeit. Bis heute ziehen mehr als 10.000 Bergarbeiter täglich in die Bergwerksstollen zur Arbeit. Unsere Hosts haben ihnen über die Schulter geschaut, erklären die kulturgeschichtliche Bedeutung des bolivianischen Silbers und klären, wie viel eine frei verkäufliche Stange Dynamit auf dem Straßenmarkt kostet. Photo by EEJCC, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons