
Schwarz-blau – ist das Deutschlands Zukunft?
aus F.A.Z. Löhr & Pennekamp · 12.09.2026 · 33 Min.
Worum es geht
In der Folge analysieren die Gastgeber die aktuelle politische Lage in Deutschland vor dem Hintergrund des Wahlerfolgs der AfD in Sachsen-Anhalt und der daraus resultierenden Debatte um eine mögliche Zusammenarbeit mit der CDU. Es werden die fundamentalen Unterschiede in der Haltung zu EU, Euro, Russland und Klimapolitik zwischen den Parteien herausgearbeitet. Zudem wird diskutiert, wie wirtschaftspolitische Themen wie das Bürgergeld und Ukraine-Hilfen die politische Landschaft beeinflussen. Expertenmeinungen, Umfragen und internationale Beispiele zeigen, dass eine Koalition zwar derzeit unwahrscheinlich, aber nicht völlig auszuschließen ist. Die Folge beleuchtet auch die innerparteilichen Spannungen und die Herausforderungen, vor denen die CDU steht, wenn sie sich zwischen einer handlungsfähigen Regierung und der Wahrung ihrer Grundwerte entscheiden muss.
Beschreibung
AfD und CDU bekämpfen sich öffentlich aktuell bis aufs Blut. Wer beispielsweise diese Woche den Schlagabtausch zwischen AfD-Chefin Weidel und CDU-Kanzler Friedrich Merz im Bundestag verfolgt hat, kann sich kaum vorstellen, dass diese beiden Parteien jemals gemeinsame Sache machen könnten. Hier die in Teilen als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD, dort die staatstragende CDU, die die Geschicke des Landes seit Jahrzehnten maßgeblich lenkt.
Themen
- Koalitionsmöglichkeiten zwischen CDU und AfD
- wirtschaftspolitische Differenzen und Gemeinsamkeiten
- Einfluss rechtspopulistischer Parteien auf deutsche Politik
- Debatte um Bürgergeld und Sozialpolitik
- Auswirkungen der Sachsen-Anhalt-Wahl
„Die wirtschaftspolitischen Differenzen zwischen AfD und Union wirken ja auf den ersten Blick unüberbrückbar – Euro-Ausstieg, Energie aus Russland, Zweifel am Klimawandel.“