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Zinsanhebung - und jetzt? | New York to Zürich Täglich

aus 🇨🇭🇩🇪 Markt-Trends setzen mit Swissquote · 17.09.2026 · 13 Min.

Worum es geht

Nach der ersten Zinsanhebung der amerikanischen Notenbank seit drei Jahren reagierten die Kapitalmärkte zunächst negativ, bevor sich die Stimmung durch sinkende Renditen lang laufender Staatsanleihen und fallende Ölpreise etwas entspannte. Die geopolitische Lage, insbesondere die Wiederinbetriebnahme von Ölpipelines in Saudi-Arabien und die Spannungen im Ukraine-Konflikt, beeinflussen die Energiepreise und damit auch die Märkte. Unternehmensnachrichten, wie die starke Nachfrage bei Fluggesellschaften und die Kooperation von Generac mit Amazon, zeigen unterschiedliche Entwicklungen in verschiedenen Branchen. Zudem stehen Investorenkonferenzen und die Rolle von Künstlicher Intelligenz sowie Cybersecurity im Fokus, wobei regulatorische Bedenken und Marktreaktionen die Stimmung prägen. Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage trotz Gegenwinden robust, jedoch mit Unsicherheiten durch Zinsentwicklung und geopolitische Risiken.

Beschreibung

Auf den Einbruch folgt der Ausbruch. Nach der zunächst negativen Reaktion auf die gestrige FED-Tagung, hebt die Wall Street am Donnerstag ab. Entlastung liefern heute vor allem Öl und Anleiherenditen. Brent und WTI fallen, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sinkt knapp unter fünf Prozent. Saudi-Arabien hofft laut den im Briefing zitierten Berichten, innerhalb weniger Tage etwa die Hälfte seiner Ost-West-Pipeline wieder in Betrieb zu nehmen. Zusätzliche Öltransfers vor Oman sollen die Versorgung ebenfalls verbessern. Eine vollständige Wiederherstellung ist damit noch nicht erreicht. Bei den Unternehmen sticht Generac hervor. Die Aktie steigt vorbörslich um mehr als 30 Prozent nach einer Liefervereinbarung für Amazons Rechenzentren mit einem möglichen Auftragsvolumen von bis zu acht Milliarden US-Dollar. Salesforce erhält nach der Dreamforce höhere Analystenkursziele, gestützt auf die Chancen durch KI-Anwendungen. Das Gegenbild liefert Lennar. Gewinn und Ausblick enttäuschen, die Neuaufträge fallen um neun Prozent. Hohe Zinsen und nachlassende Erschwinglichkeit belasten die Hauskäufer. Die Aktie ist trotzdem nur unwesentlich schwächer, weil die Stimmung schon im Vorfeld der Zahlen negativ war. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

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