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Zohran Mamdani: Hat der sozialistische Bürgermeister New York schon verändert?

aus NZZ Akzent · 20.04.2026 · 16 Min.

Worum es geht

Zohran Mamdani wurde im Januar 2023 als sozialistischer Bürgermeister von New York City gewählt und verspricht, die Stadt wieder erschwinglich zu machen, insbesondere durch Maßnahmen wie Mietpreisregulierungen, kostenlose Kinderbetreuung und den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel. In den ersten drei Monaten hat er sich vor allem auf symbolische Aktionen konzentriert, etwa die Behebung von Schlaglöchern und die Durchführung von Mieterschutzanhörungen in verschiedenen Bezirken, um die Anliegen der Bürger direkt zu hören. Trotz seiner Beliebtheit bei einem Teil der Bevölkerung und der Hoffnung auf tiefgreifende Veränderungen sind die konkreten politischen Erfolge bislang begrenzt, da komplexe Gesetzgebungsprozesse und Widerstände von Vermieterverbänden die Umsetzung erschweren. Kritiker werfen Mamdani vor, vor allem auf Social Media eine positive Stimmung zu verbreiten und Versprechen zu machen, die er kaum einhalten kann. Dennoch scheint er die Stimmung in der Stadt positiv beeinflusst zu haben, wobei die Erwartungen an größere Reformen weiterhin hoch sind. Die finanzielle Lage der Stadt und politische Widerstände stellen jedoch große Hürden dar, sodass die nächsten Monate entscheidend sein werden, um die tatsächliche Wirksamkeit seiner Politik zu beurteilen.

Beschreibung

Zohran Mamdani ist Anfang Januar als sozialistischer Shooting-Star ins New Yorker Rathaus eingezogen, mit dem Versprechen, die Mieten und Lebenshaltungskosten in der Stadt wieder erschwinglich zu machen. Nach seinen ersten rund 100 Tagen im Amt schauen wie, wie die New Yorker ihn nun wahrnehmen und was er in seinen ersten Monaten getan hat. Von der symbolträchtigen Reparatur des 100.000. Schlaglochs – von ihm selbst als Pothole Politics bezeichnet – bis hin zu den harten politischen Realitäten im Kampf um Mietpreisbremsen und kostenlose Kinderbetreuung. US-Korrespondent Andreas Scheiner berichtet von seinen Eindrücken vor Ort Gast: Andreas Scheiner, USA-Korrespondent der NZZ Host: Simon Schaffer Andreas' Reportage aus New York gibt's [bei der NZZ zum Nachlesen](https://www.nzz.ch/international/hundert-tage-mamdani-ist-new-york-schon-ein-sozialistisches-paradies-ld.1932168). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

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