Rossower Stubengeschichten
aus Stubengeschichten · 29.04.2026 · 5 Min.
Worum es geht
In dieser Folge werden die historischen Aspekte des Schreibens im frühen 20. Jahrhundert beleuchtet, insbesondere die Nutzung der Schiefertafel, die damals in Volksschulen verbreitet war. Es wird beschrieben, wie die Tafel, der Griffel und das Papier verwendet wurden, sowie die Unterschiede in der sozialen Herkunft der Schüler, was den Zugang zu Schreibmaterialien beeinflusste. Zudem wird die Entwicklung der Sütterlin-Schrift erklärt, die im Auftrag des preußischen Kultusministeriums geschaffen wurde, um eine einheitliche, ästhetische Handschrift zu fördern. Die Episode geht auch auf die Bedeutung der Schrift im Schulalltag ein, inklusive der strengen Kontrolle und Strafen bei fehlerhafter Handschrift, und zeigt, wie das Schreibenlernen damals eine wichtige, aber auch herausfordernde Aufgabe war.
Beschreibung
Diesmal: Über das Tablet der Volksschule sowie die besonderen Herausforderungen des Schreibenlernens zu Anfang des 20. Jahrhunderts… Ernst Schüler erinnert sich an die Erzählungen seiner Großmutter und empfängt gerne Gäste und Schulklassen zum Nachsitzen in der alten Schulstube. Die Heimatstube in Rossow bietet viele weitere Entdeckungen! Serviceinformationen gibt es hier: https://www.kulturlandbuero.de/netzwerk/stubengeschichten/ #stubengeschichten ist ein Projekt von Anne Göhring / LAND-LAB (www.land-lab.de) im Auftrag des Kulturlandbüros (www.kulturlandbuero.de).
Themen
- Geschichte der Schulbildung im 19. und frühen 20. Jahrhundert
- Schiefertafeln und Schreibmaterialien in der Volksschule
- Entwicklung der Schriftarten: Kurrentschrift und Sütterlin
- Schulalltag und Erziehungsmethoden in früheren Zeiten