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NZZ Geopolitik: Fussball-WM 2026 im Schatten von Trump - Die unzerstörbare Macht der Fifa

aus NZZ Akzent · 10.05.2026 · 31 Min.

Worum es geht

In der Episode wird die bevorstehende Fußball-WM 2026 in Nordamerika vor dem Hintergrund globaler geopolitischer Spannungen betrachtet. Der Fokus liegt auf der Rolle der FIFA als Organisation, die trotz ihrer Skandale und Korruptionsvorwürfe weiterhin Einfluss auf die internationale Politik nimmt, beispielsweise durch die Vergabe von Ausrichtungsrechten und Symbolpolitik wie den Friedenspreis. Es werden aktuelle Konflikte wie die Spannungen zwischen den USA, dem Iran und anderen Ländern diskutiert, wobei die Frage im Raum steht, inwieweit sportliche Großereignisse politische Konflikte beeinflussen oder sogar entschärfen können. Zudem wird die Politisierung von Athleten und deren Protestaktionen sowie die Grenzen des politischen Engagements im Sport erörtert, wobei deutlich wird, dass symbolische Aktionen oft nur begrenzte nachhaltige Effekte erzielen. Abschließend wird die volatile politische Lage und die Unsicherheit über die tatsächlichen Auswirkungen der WM auf globale Konflikte hervorgehoben.

Beschreibung

Der wöchentliche Podcast [NZZ Geopolitik](https://www.nzz.ch/podcast/geopolitik) ist diesen Sonntag zu Gast hier bei NZZ Akzent. Wenn dir das Format gefällt: Eine neue Folge von NZZ Geopolitik erscheint immer mittwochs auf deiner Lieblingsplattform. Abonnier uns gerne. Und darum geht es diesmal: In wenigen Wochen startet mit der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada das grösste Sportereignis der Welt. Doch die Vorfreude wird von massiven geopolitischen Spannungen und einer hochgradig aufgeladenen Stimmung begleitet. In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» analysiert der Sozialwissenschaftler Henk-Erik Meier von der Universität Münster, warum die Vorstellung eines unpolitischen Sports eine naive Illusion ist. Wir sprechen über den bemerkenswerten «FIFA Friedenspreis» für Donald Trump, die enorme Macht des Weltverbands und die Frage, warum die Fifa oft als Staat im Staate agiert. Ein zentrales Thema ist die Instrumentalisierung des Fussballs durch die Politik und Nichtregierungsorganisationen. Meier erklärt, warum Boykott-Bewegungen historisch gesehen fast nie ihre Ziele erreichen und warum die Fifa trotz aller Korruptionsvorwürfe ein «scharfes Schwert» gegen nationale Regierungen führt. Zudem blicken wir auf den Iran-Konflikt und die schwierige Rolle der Athleten, die sich zwischen sportlichem Wettkampf und politischem Aktivismus wiederfinden. Heutiger Gast: [Henk-Erik Meier](https://www.uni-muenster.de/Sportwissenschaft/Sozialwissenschaft/team/Meier.shtml), Sozialwissenschaftler Universität Münster Host: David Vogel Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch .

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