
Verbotenes KI-System? Snapchat stoppen! feat. SOMI und Spirit Legal
aus (R)ECHT INTERESSANT! · 24.09.2026 · 51 Min.
Worum es geht
Snapchat wird in dieser Episode kritisch beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz und die Nutzung von KI-Systemen, die sensible biometrische Daten von Kindern sammeln. Die Plattform wird als gefährlich für Minderjährige beschrieben, da sie problematische Inhalte wie Drogenhandel, Sextortion und sexualisierte Kommentare zulässt. Die gemeinnützige Organisation SOMI und die Kanzlei Spirit Legal setzen sich aktiv für den Schutz der Grundrechte von Kindern und Verbrauchern ein und bereiten eine Abmahnung sowie eine Klage gegen Snapchat vor. Die Diskussion umfasst auch die Rolle von Algorithmen, die problematische Inhalte verbreiten, und die Verantwortung von Plattformen für den Schutz ihrer Nutzer. Die Episode warnt Eltern eindringlich, die Nutzung von Snapchat durch ihre Kinder kritisch zu hinterfragen.
Beschreibung
Sind Deine Kinder auf Snapchat unterwegs? Ich hoffe nicht! Snapchat, die harmlose App mit dem niedlichen kleinen Geist? Weit gefehlt. Snapchat ist ein »Eldorado für Täter". Bei näherer Betrachtung scheint Snap-Chat vor allem eins zu sein: Ein verbotenes KI-System, das Unmengen von sensiblen Daten einschließlich biometrischer Daten von Kindern sammelt und speichert. Snapchat verarbeitet diese Daten für Werbeprofiling, insbesondere für ihren KI-Chatbot „MyAI“ und daraus gebildete User IntentProfiles. Was Kindern auf Snapchat begegnet: Anleitung zum Auffinden von Opiaten im Medikamentenschrank der Eltern, Idealisierung von Komasaufen, Bewerbung von Vapes Kommentare, die Kindersport sexualisieren, Drogenangebote mit Preislisten Sexting & Sextortion in DMs. Im Auftrag von SOMI hat Spirit Legal nun abgemahnt. Sollte - was zu erwarten ist - keine Reaktion auf die Abmahnung erfolgen, wird SOMI Snapchat verklagen.
Themen
- Datenschutz und KI bei Snapchat
- Gefahren für Kinder auf Snapchat
- Rechtliche Schritte gegen Snapchat
- SOMI und Spirit Legal Engagement
- Algorithmen und Nutzerbeeinflussung