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1612: Susanne - um 04.00 Uhr Backstube, danach zur Schule

aus DU-Zone · 19.05.2026 · 6 Min.

Worum es geht

Susanne erzählt von ihrer Kindheit, in der sie durch die Mitarbeit in der Backstube ihrer Mutter frühzeitig Arbeitserfahrung sammelte. Nach ersten Überlegungen in der Pflege entschied sie sich für die Physiotherapie, da ihr der direkte Kontakt zu Menschen wichtig ist. Später entdeckte sie die Aktivierungsarbeit für sich, die sie mit großer Leidenschaft ausübt, auch nach mehreren Jahren und trotz familiärer Verpflichtungen. Während der Corona-Pandemie absolvierte sie eine Ausbildung zur Aktivierungsfachfrau und arbeitet heute in einem Altersheim, wo sie Aktivitäten wie Turnen, Spaziergänge und Geburtstagsfeiern organisiert. Sie betont, wie erfüllend und schön sie ihren Beruf findet und steht morgens gerne auf, um mit den Menschen zu arbeiten.

Beschreibung

Susanne beschreibt ihre frühe Kindheit, in der sie bereits im Betrieb mithelfen musste, und wie sie dadurch früh lernte, dass Arbeit zum Alltag gehört. Zunächst sollte sie Pflege machen, entschied sich dann aber für die Physiotherapie, weil ihr dort der direkte Kontakt und die gemeinsame Aktivität mit Menschen wichtiger erschienen. Die Aktivierung behielt sie immer im Hinterkopf und absolvierte die Ausbildung später, als ihre vier Kinder grösser waren, in Bern mit Präsenzunterricht und Praktikum. Heute arbeitet sie in einem Altersheim in Zürich-Affoltern in der Aktivierung und weiterhin drei Tage pro Woche als Physiotherapeutin. Sie schätzt an der Aktivierung besonders gemeinsame Aktivitäten mit den Bewohnern wie Turnen, Spaziergänge, Ausflüge, Kino und Geburtstagsfeiern. Sie erlebt die Bewohner als dankbar und sagt, dass sie beide Tätigkeiten gern ausübt.

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