
Expertin: Daran erkennen Sie, ob Sie mental gesund sind
aus Die digitale Sprechstunde – Ihre Gesundheitsfragen beantwortet von Asklepios · 06.05.2026 · 29 Min.
Worum es geht
In der Episode spricht Reinhild Fürstenberg über die Entstehung des Fürstenberg-Instituts, das vor über 30 Jahren gegründet wurde, um Unternehmen bei der Förderung der mentalen Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu unterstützen. Sie erklärt, dass mentale Gesundheit vor allem durch soziale Bindungen, eine positive Lebenseinstellung und frühzeitige Beratung gestärkt werden kann. Die Beratung erfolgt schnell, flexibel und lösungsorientiert, wobei zwischen Beratung und Therapie unterschieden wird. Besonders in aktuellen Krisenzeiten, wie der Corona-Pandemie, seien soziale Verbindungen und die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen essenziell, um psychische Belastungen zu verringern. Fürstenberg hebt hervor, dass das gesellschaftliche Bewusstsein für psychische Gesundheit gewachsen ist und dass offene Gespräche dazu beitragen, Stigmatisierung abzubauen.
Beschreibung
Stress im Job, Konflikte in der Partnerschaft, Sorge um die Kinder – es sei „das Normalste von der Welt“, dass wir alle im Laufe unseres Lebens schwierige Phasen durchlaufen, sagt Reinhild Fürstenberg, die vor 36 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Werner in Hamburg das renommierte Fürstenberg Institut gegründet hat, das mittlerweile zum Asklepios-Klinikkonzern gehört. Die Frage sei nur, wie man mit diesen Herausforderungen umgehe, ohne darüber krank zu werden. „Mein Mann und ich haben also damals bei einem Waldspaziergang die Idee einer Beratung entwickelt, die eben dann ansetzt, wenn Familie und Freunde bei Problemen nicht mehr richtig helfen können, aber auch eine Therapie noch nicht notwendig ist.“
Themen
- Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz
- Beratung und Prävention bei psychischen Belastungen
- Unterstützung für Jugendliche und Familien