
Herzrhythmusstörungen - geht die Therapie auch ambulant?
aus Kliniksprechstunde · 22.03.2026 · 15 Min.
Beschreibung
Herzrhythmusstörungen gehören zu den häufigsten Herzerkrankungen und können sich durch Herzstolpern, Herzrasen oder Schwindel bemerkbar machen. Moderne interventionelle Verfahren ermöglichen heute in vielen Fällen eine sichere Behandlung – teilweise sogar ambulant, sodass Patientinnen und Patienten am selben Tag wieder nach Hause gehen können. Im Gespräch mit Moderatorin Kirsten Kahler erklärt Prof. Dr. Christian Heeger wie eine ambulante Katheterablation konkret abläuft – vom Vorgespräch über den Eingriff im Katheterlabor bis zur Überwachung im Anschluss. Dabei geht es auch um neue Technologien wie die Pulsfeldablation, die gezielt Herzmuskelzellen behandelt und das Risiko bestimmter Komplikationen reduzieren kann. Prof. Heeger erklärt, welche Voraussetzungen für eine ambulante Therapie erfüllt sein müssen, welche Rolle moderne 3D-Mapping-Verfahren spielen und wie die Nachsorge organisiert wird. Ziel der Behandlung ist es, Herzrhythmusstörungen wirksam zu kontrollieren, Beschwerden zu lindern und Patientinnen und Patienten eine schnelle Rückkehr in ihren Alltag zu ermöglichen.