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#1524 Inside Wirtschaft - Robert Halver: „Merz-Regierung ein Jahr im Amt. Note sechs, weil es keine sieben gibt?"

aus Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick · 15.05.2026 · 8 Min.

Worum es geht

Im Gespräch mit Robert Halver wird das erste Jahr der Merz-Regierung aus wirtschaftlicher Perspektive analysiert. Während der Aktienmarkt insgesamt positiv bleibt, da deutsche Unternehmen international agieren, werden die fehlenden Reformen und die schleppende Umsetzung kritisiert. Halver betont, dass Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit durch Bürokratieabbau, Steuerreformen und schnellere Infrastrukturprojekte verbessern muss, um den Abfluss von Unternehmen und Investitionen zu verhindern. Zudem wird die Bedeutung einer sozialen Marktwirtschaft hervorgehoben, bei der der Staat die Rahmenbedingungen setzt, ohne in die Marktfreiheit einzugreifen. Die Diskussion zeigt, dass ohne nachhaltige Reformen die deutsche Wirtschaft langfristig gefährdet ist, während internationale Investoren und Unternehmen zunehmend abwandern, was die Bedeutung einer konsequenten Wirtschaftspolitik unterstreicht.

Beschreibung

Ein Jahr nach Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seiner Bundesregierung richtet sich der Blick der Märkte auf Deutschland. Wie schätzen internationale Investoren die Lage ein? „Der Aktienmarkt wird sehr positiv gesehen, weil Unternehmen weltweit tätig sind und nicht auf den deutschen Standort angewiesen sind. Viele große Konzerne fahren hier runter und bauen woanders auf", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Und bezogen auf die Reformbewegungen. Was soll man sagen? Welche Note soll man geben? Eine sechs, weil es keine sieben gibt? Die Reformen müssen kommen, weil alle anderen Länder die Reformen machen und damit wettbewerbsfähiger sind als wir. Wenn knapp 10.000 Arbeitsplätze jeden Monat abgebaut werden - und zwar Facharbeiter -, müssen wir da ran. Der Staatshaushalt, diese fette Henne, die muss geschlachtet werden. Jedes Jahr Rekordeinnahmen und dann immer mehr auszugeben. Schulden als Sondervermögen zu machen und die nicht zielgerichtet zu investieren. Die Bürokratie... das funktioniert einfach nicht!" Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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