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EU-Kommission hält an PFAS in Windkraftanlagen vorerst fest | Epoch Guten Morgen 19.9.26

aus Epoch Im Fokus + · 19.09.2026 · 7 Min.

Worum es geht

Die EU-Kommission prüft derzeit einen Vorschlag zur Beschränkung von PFAS, erlaubt deren Nutzung aber weiterhin, solange keine gleichwertigen Alternativen vorliegen. Die Ministerpräsidenten von Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg fordern in einem Brandbrief flexiblere CO2-Minderungsziele und die Anerkennung von Verbrennern als Übergangstechnologie, um irreversible Schäden in der Autoindustrie zu vermeiden. Parallel dazu ringt die Bundesregierung um Maßnahmen zur Entlastung bei den hohen Spritpreisen, wobei unterschiedliche Vorschläge wie eine Übergewinnsteuer oder eine Mehrwertsteuersenkung diskutiert werden. Die Debatten zeigen, wie stark nationale Entscheidungen von europäischen Regelungen beeinflusst sind. Zusätzlich wird auf die steigende Überschuldung in Deutschland hingewiesen, die vor allem durch Krankheit, Sucht oder Arbeitslosigkeit ausgelöst wird.

Beschreibung

Guten Morgen! In einem Brandbrief fordern die Ministerpräsidenten von Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg flexiblere CO2-Vorgaben und ein Ende des starren Verbrenner-Aus. Gleichzeitig ringt die Bundesregierung um eine Entlastung bei den Spritpreisen. Beide Debatten verbindet ein Befund: Die politischen Zeitpläne sind enger gesetzt als es die tatsächliche Entwicklung hergibt. Allein im vergangenen Jahr baute die Automobilbranche 52.000 Arbeitsplätze ab. An den Zapfsäulen soll es laut der CDU-Generalsekretärin Anfang Oktober eine Entlastung von 21 bis 25 Cent je Liter geben – mit welchem Instrument, ist offen. Auffällig ist, wie oft der Weg nach Brüssel führt. Flottengrenzwerte, Mehrwertsteuersätze, Mindeststeuern und Übergewinnsteuer sind europäisch geregelt. Wer Entlastung verspricht, muss also auch erklären, wo der nationale Spielraum tatsächlich endet.

Themen

„Es gibt ein loses Gleichgewicht von gut und böse Und die Kunst zu leben besteht darin aus dem größten Übel das größte Gute zu ziehen.“