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Löst Vergesellschaftung die Berliner Wohnungskrise?

aus Der Zweite Gedanke · 24.09.2026 · 55 Min.

Beschreibung

Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Sebastian Bartels und Marcel Fratzscher "Wir können das Wohnungsproblem in Berlin lösen." (Marcel Fratzscher) In Berlin hat die Partei Die Linke die Abgeordnetenhauswahlen am 20. September mit über 25% klar gewonnen. Das zentrale Thema der Landespartei und ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp: Wohnungsnotstand. Ihre Antwort lautet „Vergesellschaftung“ großer Wohnungsbaukonzerne. Damit will Eralp als Regierende Bürgermeisterin die Hauptstadt wieder bezahlbar machen. Kritiker warnen: Viel zu teuer, dadurch entsteht keine einzige neue Wohnung. Der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, Sebastian Bartels, unterstützt die Forderung einer Vergesellschaftung, weiß aber, dass das ein jahrelanger Prozess ist. Er plädiert für Sofortmaßnahmen: Mehr Sozialwohnungen und eine Mietpreisbremse, mehr Regulierungen wie etwa beim Verkehr. DIW-Präsident Marcel Fratzscher lehnt eine Vergesellschaftung prinzipiell ab. Er warnt davor, dass Investoren Berlin zukünftig meiden könnten. Außerdem würde durch Enteignung keine einzige neue Wohnung entsteht. Sebastian Bartels ist selbstständiger Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Berliner Mietervereins. Marcel Fratzscher lehrt als Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität in Berlin und ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:54 Pro und Contra Vergesellschaftung 00:09:50 Juristisch möglich 00:13:40 Unterschied Enteignung vs. Vergesellschaftung 00:24:10 Wir können uns Berlin nicht mehr leisten 00:30:20 Alter und neuer Volksentscheid 00:36:00 Bund und Karlsruhe reden mit 00:40:30 Vonovia kaufen 00:45:41 Die Sorge der Investoren 00:47:39 Wie wird Berlin wieder Stadt für alle? 00:54:52 Der Zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de