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Warum ist das Lungenkrebs-Screening für Raucher sinnvoll?

aus Kliniksprechstunde · 26.04.2026 · 23 Min.

Worum es geht

In der Episode wird erläutert, dass Lungenkrebs in Deutschland häufig erst spät entdeckt wird, was die Behandlung erschwert. Das neue Lungenkrebs-Screening zielt darauf ab, Risikogruppen – vor allem langjährige Raucher zwischen 50 und 75 Jahren – frühzeitig zu identifizieren, um Tumore in einem kleineren Stadium zu finden und dadurch die Prognose deutlich zu verbessern. Das Screening erfolgt mittels CT, wobei strenge Kriterien für die Teilnahme gelten, um Überdiagnostik zu vermeiden. Es wird auch auf die Abläufe, die Bedeutung der Zweitbefundung durch Experten sowie die Zusammenarbeit im Tumorboard eingegangen. Zudem betont die Episode die Wichtigkeit der Rauchentwöhnung, die auch im Rahmen des Screenings gefördert wird, sowie die Herausforderungen bei der Zuverlässigkeit und den Risiken des Verfahrens. Abschließend wird die Notwendigkeit einer verstärkten Prävention und einer gesellschaftlichen Diskussion über das Rauchen hervorgehoben, um die Zahl der Lungenkrebsfälle langfristig zu senken.

Beschreibung

Lungenkrebs wird häufig erst spät entdeckt, dabei sind die Heilungschancen deutlich besser, wenn Tumore früh erkannt werden. Genau hier setzt das neue Lungenkrebsscreening an. Dr. Maren Kirchhöfer und Dr. Claas Wesseler erklären, welches Ziel das Screening verfolgt, für wen es geeignet ist und wie es konkret abläuft. Dabei wird auch geklärt, ob Patientinnen und Patienten aktiv werden müssen und welche Voraussetzungen für eine Teilnahme am Screening erfüllt sein sollten. Zudem wird erläutert, welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und wie Betroffene von einer frühzeitigen Abklärung profitieren können. Außerdem geht es um das weitere Vorgehen bei auffälligen Befunden sowie die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit im zertifizierten Lungenkrebszentrum, von der Diagnostik bis zur individuell abgestimmten Therapie.

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