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Wer kann sich Wohnen noch leisten?

aus Lohnt sich das? · 21.04.2026 · 24 Min.

Worum es geht

In der Episode wird die aktuelle Lage des österreichischen Wohnungsmarktes, vor allem in Wien, analysiert. Die Durchschnittsmiete liegt bei fast 700 Euro, mit erwarteten Steigerungen bis 8 Prozent im Jahr 2026, während das Angebot an Mietwohnungen stark begrenzt ist. Die Nachfrage ist enorm, was zu langen Wartelisten, hohen Preisen und Massenbesichtigungen führt. Der Markt ist stark vermarktlich, Vermieter haben viel Marktmacht, und die Eigentumsbildung wird durch hohe Preise und strenge Finanzierungsregeln erschwert. Die Politik versucht, durch Maßnahmen wie Mietpreisdeckel und leistbaren Wohnbau gegenzusteuern, doch es fehlt an ausreichend neuem, günstigem Wohnraum. Experten betonen die Bedeutung von mehr Bauprojekten auf bereits erschlossenem Boden, Nachverdichtungen und effizienter Nutzung bestehender Flächen, um die Krise zu entschärfen. Zudem wird die Rolle des sozialen Wohnbaus und die Herausforderungen bei der Durchmischung verschiedener Einkommensgruppen diskutiert, wobei Wien im internationalen Vergleich noch relativ gut dasteht. Insgesamt zeigt die Episode die komplexen Zusammenhänge und die Notwendigkeit umfassender Maßnahmen auf, um das Wohnen in Österreich wieder leistbarer zu machen.

Beschreibung

Die Durchschnittsmiete in Wien liegt bei fast 700 Euro, für 2026 werden nochmal bis zu acht Prozent Steigerung erwartet. Gleichzeitig wohnen außerdem immer weniger Junge im Eigentum, denn kaufen wird auch immer schwieriger. Was läuft schief am österreichischen Wohnungsmarkt – und was kann die Politik tun? In der letzten Folge dieser Staffel von "Lohnt sich das?" spricht Moderatorin Melanie Raidl mit STANDARD-Ressortleiter Immobilien Martin Putschögl über steigende Mieten, sinkende Chancen für eine Bleibe und mögliche Auswege.

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