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«Welches Geschlecht schläft besser – und warum?» | Christine Blume

aus Über Gendermedizin – und warum sie uns alle betrifft · 20.04.2026 · 41 Min.

Beschreibung

Schlafen klingt einfach. Augen zu, Gedanken aus, erholt aufwachen. Doch was nachts wirklich passiert – und warum das nicht für alle gleich abläuft –, ist alles andere als selbstverständlich. Frauen leiden häufiger an Schlafstörungen als Männer. Männer schnarchen öfter und haben ein höheres Risiko für Schlafapnoe. Hormone, Mental Load, gesellschaftliche Erwartungen – sie alle beeinflussen, wie gut wir schlafen. Doch wer das nicht weiss, behandelt falsch oder gar nicht. In dieser Folge taucht Bigna Silberschmidt mit Dr. habil. Christine Blume, Schlafforscherin, Psychologin und Dozentin an der Universität Basel, tief in die Welt des Schlafs ein. Warum brauchen wir überhaupt Schlaf – und wie viel davon? Was steckt hinter dem Begriff «Gender Sleep Gap»? Wie können Männer Schlafapnoe vorbeugen und warum wird die Erkrankung bei Frauen oft zu spät erkannt? Dr. habil. Christine Blume erklärt, weshalb Stress der grösste Feind unseres Schlafs ist, wie Hormone den Schlaf im Laufe des Zyklus beeinflussen und warum beim Schnarchen Hormone und Anatomie eine Rolle spielen. Sie spricht über Chronotypen – Eulen und Lerchen –, über Schlaftracker, die helfen oder stressen können, und darüber, was es mit «Sleep Divorce» auf sich hat. Und sie gibt konkrete Tipps: Was hilft wirklich bei Schlafproblemen – und wann sollte man sich professionelle Unterstützung holen? Ein Gespräch über eine wichtige Gesundheitsfrage - mit überraschend vielen Geschlechterunterschieden.