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Ein Jahr danach: Die Folgen der Missbrauchsstudie im Bistum Würzburg

aus Radio Bistum Würzburg · 20.04.2026 · 3 Min.

Worum es geht

Ein Jahr nach der Veröffentlichung des Gutachtens zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs im Bistum Würzburg hat das Bistum verschiedene Maßnahmen ergriffen, darunter die Aufstockung des Personals in der Aufarbeitungsstelle, die Erweiterung der Schulungsangebote für Haupt- und Ehrenamtliche sowie die Einführung neuer Präventionsformate, auch online. Zudem wurde mit Ilona Anford eine weibliche unabhängige Ansprechperson für Betroffene eingesetzt, die persönliche Gespräche führt und im Anerkennungsverfahren begleitet. Die Initiativen werden kontinuierlich weiterentwickelt, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken, wobei die Thematik auch bei öffentlichen Veranstaltungen wie dem Katholikentag präsent bleibt. Ein besonderes Projekt ist die Errichtung eines öffentlichen Mahnmals für Betroffene auf dem Kiliansplatz in Würzburg, um das Thema sichtbar und zugänglich zu machen. Die Fachgremien und die Betroffenenvertretung zeigen sich zufrieden mit den Fortschritten, betonen jedoch die Notwendigkeit, die Maßnahmen langfristig zu sichern und weiterzuführen.

Beschreibung

Vor einem Jahr hat die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im Bistum Würzburg - kurz UKAM- ein Gutachten zur Bestandsaufnahme und Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs in der Diözese Würzburg von 1945 bis 2019 veröffentlicht. Heute ein Jahr später hat das Bistum Würzburg in einer Pressekonferenz vorgestellt, was sich seitdem verändert hat. Anna-Lena Ils war vor Ort dabei und hat mit Bischof Franz Jung gesprochen.

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