
Abschied von Nordirland – Mit der Fähre nach Schottland, Trubel im Supermarkt & Ankunft in Girvan | Ep. 67
aus Camping und Abenteuer mit Kind und Hund – Familienreisen im Oldtimer-Wohnmobil · 13.08.2026 · 37 Min.
Beschreibung
In der 67. Folge unseres Reise-Podcasts nehmen wir euch mit auf einen extrem vollgepackten Tag: Wir verabschieden uns von Nordirland und setzen mit der Fähre nach Schottland über! Unser Morgen begann noch ganz entspannt am wunderschönen Cloughey Bay Beach (Chloe Bay Beach). Nach dem Aufwachen genossen wir das herrliche Wetter und die herzliche Art der Einheimischen beim Hundespaziergang mit Mila. Valentin hat morgens glücklicherweise etwas länger geschlafen, brauchte nach dem Aufstehen aber auch noch seinen Auslauf. Da wir die Fähre um 15:30 Uhr nach Schottland gebucht hatten, stand uns jedoch noch ein strammes Tagesprogramm bevor. Ursprünglich wollten wir mit Mila und Valentin noch einmal gemütlich an den Strand, doch das passte zeitlich nicht mehr. Über die malerische Scenic Route – vorbei an Portavogie und dem Burr Point – ging es an der Ostküste entlang hoch Richtung Bangor. Besonders gut gefallen hat uns auf dem Weg das hübsche Städtchen Donaghadee. In Bangor machten wir Halt beim Lidl für die ersten Einkäufe. Während Valentin das Wohnmobil in ein kleines Chaos verwandelte und eine Gewitterwarnung auf dem Handy auflief, ging es danach weiter zum Bloomfield Shopping Centre. Dort wartete die nächste Herausforderung: Der Tesco war kein eigenständiger Laden, sondern lag tief im Einkaufszentrum versteckt. Ohne Einkaufswagen-Chip, dafür mit einem schweren Metallkorb und einem flinken Kleinkind auf dem Arm, wurde die Besorgungsfahrt zum echten Hindernislauf. Valentin wollte lieber Bällen hinterherjagen, als Bread zu suchen. An der Selbstbedienungskasse versuchte er dann auch noch, den Rollwagen für die leeren Körbe wegzuschieben – ein riesiger Trubel, den die hilfsbereiten Tesco-Mitarbeiter glücklicherweise mit Humor nahmen. Nach dem schweißtreibenden Einkauf gab es als Belohnung noch einen Eiskaffee von Starbucks, auch wenn die Enttäuschung groß war, dass der erhoffte Brown-Sugar-Sirup fehlte. Bevor es zum Hafen ging, wollten wir eigentlich noch das beeindruckende Parlamentsgebäude Stormont Estate in Belfast besuchen. Nach der Fahrt über hügelige Pisten gelangten wir zur mächtigen Prince of Wales Avenue. Leider war der Zugang für uns mit dem Wohnmobil ohne vorherige Anmeldung nicht möglich, sodass wir nach einer kurzen zehnminütigen Gassi-Runde im Park weiterziehen mussten. Nächstes Ziel: Günstig tanken! Kurz vor dem Hafen ist eine Go-Tankstelle und dort konnten wir unseren Tank für 1,64 £ pro Liter noch einmal für 65 £ auffüllen. Am Hafen von Belfast lief dann alles wie am Schnürchen: Wir waren super pünktlich vor Ort und durften als allererstes Wohnmobil auf Deck 3 der Stena Line Fähre fahren – was uns später in Schottland zu den Ersten beim Aussteigen machte! Auf der Fähre erblickten wir noch die „Mein Schiff 3“ im Hafen. Die Stena Line Fähre selbst wirkte nach der Renovierung modern und bot mit dem Family Hub tolle Spielmöglichkeiten. Etwas Herzschmerz gab es allerdings, als wir Mila für die Überfahrt im Wohnmobil zurücklassen mussten, da Haustiere ohne spezielle Transportbox nicht mit an Deck durften. Während wir draußen auf dem Außendeck die Aussicht genossen, löste die Erschütterung des Schiffes auf den Fahrzeugdecks unter uns ein wahres Konzert aus Autoverstärker-Alarmanlagen aus – ein ohrenbetäubender Lärm! Kurz nach der Abfahrt begleiteten uns noch mysteriöse schwarze Polizeiboote, die im Eiltempo an der Fähre vorbeizogen. Schließlich haben wir schottischen Boden betreten: Vom Ankunftshafen ging es für uns direkt weiter an der schottischen Küste entlang bis nach Girvan, wo wir den Tag ausklingen ließen. Wir freuen uns riesig auf das nächste Kapitel unserer Reise!