
Private Equity und die Industrie: Wiedervereint nach der SaaSpokalypse?
aus BEYOND BILLIONS – Der Private-Markets-Podcast der Börsen-Zeitung · 08.05.2026 · 34 Min.
Worum es geht
In der Folge wird die Entwicklung des Private-Equity-Sektors im Hinblick auf Investitionen in die Industrie beleuchtet, wobei der Fokus auf den Unterschied zwischen früheren starken Engagements in Maschinenbau und Automotive und der aktuellen Dominanz von Software und Business Services liegt. Giovanna Maag von Altor erklärt, warum skandinavische Investoren weiterhin in klassische Industrien wie Stahl, Automatisierung und Produktion investieren, insbesondere in nachhaltige und energieeffiziente Technologien wie grünen Stahl aus Schweden. Es wird die Bedeutung von Innovationen, Allianzen und Standortvorteilen hervorgehoben, wobei skandinavische Märkte oft bessere Rahmenbedingungen bieten als Deutschland. Zudem wird die Herausforderung diskutiert, deutsche Mittelständler für Private Equity zu gewinnen, vor allem aufgrund von Nachfolgeproblemen, hohen Standortkosten und politischen Rahmenbedingungen. Abschließend wird die Chance erkannt, alte Industrien durch technologische Neuerungen, KI und Automatisierung neu zu denken und so für Investoren wieder attraktiver zu machen.
Beschreibung
Früher war jeder zweite Private-Equity-Deal in Deutschland Maschinenbau oder Automotive. Heute dominieren Software und Business Services. Giovanna Maag, Partnerin beim skandinavischen PE-Investor Altor, erklärt, warum ihr Haus nicht nur keine Scheu vor schwerer Industrie hat, sondern in Schweden sogar in ein Stahlwerk investiert – und wie Physical AI die Renaissance der Industrieinvestments einleiten könnte.
Themen
- Private Equity in der Industrie
- Standortpolitik und Energiekosten in Deutschland und Skandinavien
- Innovationen in der Automatisierung und Physical AI
- Nachfolge und Restrukturierung in der Industrie
- Grüne Stahlproduktion und nachhaltige Energieprojekte