
Maria Zimmermann: «Mit Musik kann ich mein Hirn beeinflussen»
aus Musik für einen Gast · 23.08.2026 · 55 Min.
Beschreibung
Ohne Musik in einen Zug zu steigen, ist für Maria Zimmermann mit Stress verbunden. Zu viel Lärm, zu viel Licht, zu viele Reize. Ein Konzert hingegen oder das Hämmern eines Techno-Beats, das ist schön, darin kann sie eintauchen. Ein Gespräch darüber, wie unterschiedlich wir alle die Welt wahrnehmen. Wenn Maria Zimmermann über das Autistische Spektrum spricht, dann nicht über eine Linie, keine Skala, sondern einen drei-, vier-, vieldimensionalen Raum. «Vielleicht ein wenig wie ein Weltall», sagt sie. Maria Zimmermann – geboren 1991 – war 30 Jahre alt, als sie erfuhr, dass sie sich in diesem Spektrum bewegt. Darauf folgte eine intensive Zeit des Erkundens, Erforschens, des Schreibens und Gestaltens: «Ich geriet in einen Tunnel. Und da war ich ein halbes Jahr.» Am Ende dieser Zeit hielt sie ihr erstes eigenes Buch in den Händen. «Anders nicht falsch», heisst es. Wie Maria Zimmermann dieses «anders» erlebt, beschreibt sie im Gespräch mit Melanie Pfändler. Und sie erzählt von ihrer Liebe zu Worten, Sätzen und Büchern. Und zur Musik, die ihr zugleich Werkzeug und Zufluchtsort ist. Buchhinweis: - Maria Zimmermann: «Anders nicht falsch». 220 Seiten. Kommode Verlag, 2023. Die Musiktitel: - Porridge Radio: Lilac - Janis Joplin: Me and Bobby McGee - Karel Svoboda & Helena Vondrácková: Lasko ma, ja stunu - Harry Styles: Sign of the Times - The XX: Intro - Infinity